{"id":3436,"date":"2017-02-19T17:00:48","date_gmt":"2017-02-19T15:00:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.historikerkomitee.de\/?p=3436"},"modified":"2017-02-19T19:37:19","modified_gmt":"2017-02-19T17:37:19","slug":"cfp-burokratisierung-und-identitatskonstruktion-im-kolonialen-und-postkolonialen-kontext-1500-2015","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.historikerkomitee.de\/?p=3436","title":{"rendered":"CFP B\u00fcrokratisierung und Identit\u00e4tskonstruktion im kolonialen und postkolonialen Kontext (1500\u20132015)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\">Call for papers : B\u00fcrokratisierung und Identit\u00e4tskonstruktion im kolonialen und postkolonialen Kontext (1500\u20132015) \/<span style=\"color: #000080;\">Bureaucratisation et construction des identit\u00e9s dans le contexte colonial et post-colonial (1500\u20132015)<\/span><\/h3>\n<p class=\"subline02\" style=\"text-align: justify;\">Sommeruniversit\u00e4t des DHIP, 3.\u20137. Juli 2017 \/ Universit\u00e9 d\u2019\u00e9t\u00e9 de l\u2019IHA, 3\u20137 juillet 2017<br \/>\n<span style=\"color: #800000;\"><strong>Einsendeschluss: 15.3.2017 \/Date limite: 15\/3\/2017<br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"subline02\" style=\"text-align: right;\"><img loading=\"lazy\" class=\"irc_mi aligncenter\" src=\"https:\/\/www.dhi-paris.fr\/fileadmin\/_processed_\/csm_Header_Newsletter_ohne_Text_5a094077a8.jpg\" alt=\"R\u00e9sultat de recherche d'images pour &quot;B\u00fcrokratisierung und Identit\u00e4tskonstruktion im kolonialen und postkolonialen Kontext (1500\u20132015)&quot;\" width=\"341\" height=\"127\" \/>\u203a <a class=\"download\" title=\"Initiates file download\" href=\"https:\/\/www.dhi-paris.fr\/fileadmin\/user_upload\/DHI_Paris\/05_Veranstaltungen\/05_Sommeruniversitaet\/17_07_03_CfP_Sommeruni_Bureaucratisation.pdf\" target=\"_blank\">zum Call for papers &#8211; de (PDF-Dokument)<\/a><br \/>\n\u203a <a class=\"download\" title=\"Leitet Herunterladen der Datei ein\" href=\"https:\/\/www.dhi-paris.fr\/fileadmin\/user_upload\/DHI_Paris\/05_Veranstaltungen\/05_Sommeruniversitaet\/17_07_03_CfP_Sommeruni_Bureaucratisation.pdf\" target=\"_blank\">vers l\u2019appel \u00e0 communications &#8211; fr (pdf)<\/a><\/p>\n<article class=\"article\">\n<div class=\"text-holder\">\n<div class=\"content-holder\">\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\"><em>version fran\u00e7aise ci-dessous (\u00ab\u00a0more\u00a0\u00bb)<\/em><\/p>\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\">Nahezu in allen Bereich sind b\u00fcrokratische Praktiken Teil unseres Alltags. Unter B\u00fcrokratie verstehen wir eine Herrschaftsform, die in all jenen Gemeinwesen zu Tage tritt, die durch Professionalisierung, Hierarchien und rationale Normen gekennzeichnet sind. H\u00e4ufig mit dem Staat assoziiert, gehen b\u00fcrokratische Praktiken \u00fcber das rein \u00f6ffentliche Wirkungsfeld hinaus. Unser Leben wird von ihnen im privaten und beruflichen Bereich genauso bestimmt und strukturiert wie im politischen. Das reicht von der Erfassung der Geburtsurkunde bis zur Steuererkl\u00e4rung, von der Mitgliedskarte im Fu\u00dfballverein zur Teilnahme an Wahlen, von der Verbandsmitgliedschaft zur Vermietung einer Wohnung, vom Darlehen bei einer Bank hin zur Aufnahme in einer Klinik. B\u00fcrokratische Praktiken werden nicht nur \u00bbvon oben\u00ab aufgezwungen, sondern auch im Alltag \u00bbvon unten\u00ab erfunden, herausgefordert und neuformuliert. In den letzten Jahrzehnten haben sie sich im Zuge von Globalisierung, der Existenz multinationaler Unternehmen und der Implementierung neoliberaler Regierungsprinzipien verst\u00e4rkt. Der massive R\u00fcckgriff auf Statistiken best\u00e4tigt, dass wir in einem b\u00fcrokratischen Universum leben, in dem der Gebrauch von Zahlen im Zentrum von Machtbeziehungen innerhalb von Verwaltungen, Unternehmen, Verb\u00e4nden und sogar der Politik steht. Dazu kommt, dass viele aktuelle Konflikte teilweise mit b\u00fcrokratischen Praktiken einhergehen. Dies betrifft sowohl Staaten in ihrem Anspruch, Personen und Territorien zu beherrschen, als auch Akteure in B\u00fcrgerkriegen, Piraten, Schleuser oder die Arbeitswelt. Zunehmend kommt es zu Spannungen, die auf die steigende Bedeutung zahlengebundener Indikatoren, Benchmarking, Berichtssysteme, quantitativer Auswertungen oder vielschichtiger Prozesse der Normalisierung, R\u00fcckverfolgbarkeit und Zertifizierung\u00a0 zur\u00fcckzuf\u00fchren sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><code>[hide-this-part]<\/code><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">B\u00fcrokratie ist eine gesellschaftliche Organisationsform. Seit \u00fcber f\u00fcnfhundert Jahren hat sie die Welt \u00bberobert\u00ab. Was wie eine Erfolgsgeschichte erscheint, hatte verschiedene Urspr\u00fcnge und war zugleich von Widerst\u00e4nden, Transformationen und Neuinterpretationen gepr\u00e4gt. Diese haben dazu beigetragen, b\u00fcrokratische Praktiken lokal anzupassen und zu vereinnahmen. Dies wird besonders deutlich in der Rolle b\u00fcrokratischer Praktiken bei der Produktion und Repr\u00e4sentation von Identit\u00e4ten infolge von Identifikationsprozessen. Auch Afrika und andere (post-)koloniale Regionen sind diesem Prozess nicht entgangen. Die Festlegung kolonialer, f\u00f6deraler oder nationaler Territorien, die Registrierung von Einwohnern und das Ausstellen von Ausweispapieren, P\u00e4ssen und anderen Passierscheinen, statistische Erhebungen von Altersangaben sowie sozialer, \u00f6konomischer und ethnischer Kategorien, die Bestimmung von Zugeh\u00f6rigen zu Dorfvereinen und tontines, die zunehmende Bedeutung der Quantifizierung durch Strukturanpassungsprogramme, Inklusion und Armutsbek\u00e4mpfung\u2026 all diese sozialen Organisationsformen gehen Hand in Hand mit b\u00fcrokratischen Praktiken, die (wiederum) die Konstruktion von Identit\u00e4ten und Identifikationen schaffen, verst\u00e4rken und verstetigen k\u00f6nnen. H\u00e4ufig als kulturelle, soziale oder politische Ausdrucksformen betrachtet, schreiben sie sich auch in Texte, Vorschriften, Kriterienkataloge und Kategorisierungen ein. Die Untersuchung kolonialer und postkolonialer Kontexte er\u00f6ffnet also ein weites Forschungsfeld \u00fcber das Wechselverh\u00e4ltnis von B\u00fcrokratie und Identit\u00e4tskonstruktion. Wer sind \u00bbwir\u00ab und wer sind die \u00bbanderen\u00ab? Eine Ann\u00e4herung an diese so alten wie nach wie vor politisch brisanten Fragen ist nur m\u00f6glich, indem man die Rolle b\u00fcrokratischer Praktiken im gesellschaftlichen Leben und ihre Bedeutung in verschiedenen Kontexten ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die deutsch-franz\u00f6sische Sommeruniversit\u00e4t will diese Fragen aus interdisziplin\u00e4ren, epochen\u00fcbegreifenden und transnationalen Perspektiven erforschen. Diese trilaterale deutsch-franz\u00f6sisch-senegalesische Veranstaltung soll zu einem besseren Austausch in den Afrikastudien zwischen Europa, Afrika und anderswo beitragen. Dazu umfasst die Sommeruniversit\u00e4t die Lekt\u00fcre theoretischer Texte, Pr\u00e4sentationen zu bestimmten Problematiken und Fallstudien sowie Diskussionen. Ziel ist es, eine Grundlage f\u00fcr zuk\u00fcnftige Forschung und Reflektion zu schaffen, welche neue Perspektiven und innovative Ergebnisse erlaubt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Sommeruniversit\u00e4t wird vom transnationalen Forschungsprogramm \u00bbDie B\u00fcrokratisierung afrikanischer Gesellschaften\u00ab und dessen Partnern organisiert. Sie wird koordiniert vom Deutschen Historischen Institut Paris (DHIP), dem Centre de recherches internationales (CERI) der Sciences Po Paris und dem Centre de Recherche sur les Politiques sociales (CREPOS) in Dakar\/Saint Louis (S\u00e9n\u00e9gal) und von der Deutsch-Franz\u00f6sischen Hochschule unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Best\u00e4tigte Redner\/innen: Peter Becker, Thomas Bierschenk, Simona Cerutti, Birgit Emich, Jean-Pierre Grossein, Carolyn Hamilton, B\u00e9atrice Hibou, Matthew S. Hull, Istv\u00e0n Kristo-Nagy, El\u00edsio Macamo, Nayanika Mathur, Jean-Pierre Olivier de Sardan, Ursula Rao, Boris Samuel<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Sommeruniversit\u00e4t richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler (Doktoranden und Postdoktoranden), aber auch an Masterstudierende mit einem Forschungsprojekt aus dem Bereich \u00bbB\u00fcrokratisierung und Identit\u00e4tskonstruktion\u00ab. Vorschl\u00e4ge aus verschiedenen Disziplinen der Sozial- und Geisteswissenschaften sind willkommen, insbesondere Geschichte, Soziologie, Ethnologie, Philosophie und Politikwissenschaften. Kenntnisse der franz\u00f6sischen Sprache werden vorausgesetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bewerbungen werden von Susann Baller, S\u00e9v\u00e9rine Awenengo Dalberto, B\u00e9atrice Hibou und Niels F. May begutachtet. Auswahlkriterien sind wissenschaftliche Leistung und das Interesse an methodischen Fragestellungen. Die Anbindung an eine afrikanische, franz\u00f6sische und\/oder deutsche Universit\u00e4t oder Forschungsinstitution ist ein Vorteil, aber kein Ausschlusskriterium. Ausgew\u00e4hlten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden die Reisekosten teilweise erstattet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen in einem einzelnen PDF-Dokument bis zum 15. M\u00e4rz an: <a>nmay@dhi-paris.fr<\/a>. Enthalten sein sollten:<br \/>\n1.\u00a0\u00a0 \u00a0 Abstract des geplanten Vortrags (max. 500 W\u00f6rter)<br \/>\n2.\u00a0\u00a0 \u00a0Akademischer Lebenslauf mit Publikationsliste, Angaben zu Ihren Sprachkenntnissen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\">\u203a <a class=\"download\" title=\"Initiates file download\" href=\"https:\/\/www.dhi-paris.fr\/fileadmin\/user_upload\/DHI_Paris\/05_Veranstaltungen\/05_Sommeruniversitaet\/17_07_03_CfP_Sommeruni_Bureaucratisation.pdf\" target=\"_blank\">zum Call for papers (PDF-Dokument)<\/a><\/p>\n<article class=\"article\">\n<div class=\"text-holder\">\n<div class=\"content-holder\">\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\">Les pratiques bureaucratiques sont omnipr\u00e9sentes dans notre vie quotidienne. Par bureaucratie, nous entendons une forme de domination (Herrschaft) dans toute sorte de communaut\u00e9s caract\u00e9ris\u00e9e par une professionnalisation, des hi\u00e9rarchies et des normes rationalis\u00e9es. Souvent li\u00e9es \u00e0 l\u2019\u00c9tat, les pratiques bureaucratiques vont bien au-del\u00e0 de la sph\u00e8re publique. De l\u2019enregistrement de l\u2019acte de naissance \u00e0 la d\u00e9claration d\u2019imp\u00f4ts, de la carte de membre du club du football \u00e0 la participation aux \u00e9lections, de l\u2019appartenance associative \u00e0 la location d\u2019une habitation, de l\u2019emprunt dans une banque \u00e0 l\u2019acceptation dans un centre de soin, nos vies sont rythm\u00e9es et structur\u00e9es par ces pratiques aussi bien dans les domaines priv\u00e9 et professionnel que politique. Celles-ci ne sont pas uniquement impos\u00e9es \u00bbd\u2019en haut\u00ab mais aussi invent\u00e9es, contest\u00e9es et reformul\u00e9es par \u00bble bas\u00ab au quotidien. Durant les derni\u00e8res d\u00e9cades, les pratiques bureaucratiques s\u2019amplifient avec la mondialisation, les entreprises multinationales et la mise en \u0153uvre de normes n\u00e9olib\u00e9rales de gouvernance. Le recours massif \u00e0 la statistique confirme l\u2019adh\u00e9sion \u00e0 l\u2019univers bureaucratique en inscrivant l\u2019usage des chiffres au c\u0153ur des rapports de pouvoir au sein des administrations, des entreprises, des associations et m\u00eame dans la politique. En outre, nombre de conflits actuels sont en partie li\u00e9s \u00e0 des pratiques bureaucratiques. Ceci concerne aussi bien les \u00c9tats dans leur ambition de contr\u00f4ler les personnes et les territoires que parmi les protagonistes des guerres civiles, les pirates, les passeurs de migrants, ou le monde du travail. L\u2019importance croissante donn\u00e9e aux indicateurs chiffr\u00e9s, \u00e0 l\u2019\u00e9talonnage, aux techniques de reporting, aux \u00e9valuations quantifi\u00e9es ou aux multiples proc\u00e9dures de normalisation, de tra\u00e7abilit\u00e9 ou de certification cr\u00e9ent des tensions.<\/p>\n<p>La bureaucratie est une forme d\u2019organisation des soci\u00e9t\u00e9s. Elle conquiert le monde depuis plus que cinq-cents ans. Ce qui appara\u00eet comme une histoire victorieuse, a eu diff\u00e9rentes origines, et a \u00e9t\u00e9 faite aussi de r\u00e9sistances, de transformations et de r\u00e9interpr\u00e9tations qui ont contribu\u00e9, diff\u00e9remment selon les conditions locales, \u00e0 r\u00e9adapter les pratiques bureaucratiques. Ceci est particuli\u00e8rement \u00e9vident dans le r\u00f4le crucial des pratiques bureaucratiques dans la production et les repr\u00e9sentations des identit\u00e9s par des processus d\u2019identification.\u00a0 L\u2019Afrique et d\u2019autres r\u00e9gions du monde (post-)colonial n\u2019ont pas \u00e9chapp\u00e9 \u00e0 ce processus. D\u00e9limitation des territoires coloniaux, f\u00e9d\u00e9raux ou nationaux, enregistrement des habitants et livraison des cartes d\u2019identit\u00e9, des passeports et autres laissez-passer, enqu\u00eates statistiques sur les conditions sociales, \u00e9conomiques, ethniques, d\u2019\u00e2ge, d\u00e9finition des conditions d\u2019appartenance aux associations de village ou aux tontines, mont\u00e9e en puissance de la quantification avec les ajustements structurels et les programmes d\u2019inclusion et de lutte contre la pauvret\u00e9\u2026 les formes d\u2019organisation sociale vont de pair avec des pratiques bureaucratiques qui peuvent elles-m\u00eames cr\u00e9er et\/ou renforcer la construction des identit\u00e9s et des identifications. Souvent consid\u00e9r\u00e9es comme expressions culturelles, sociales ou politiques, elles sont aussi inscrites dans les textes, les r\u00e8glements, les listes des crit\u00e8res, des cat\u00e9gorisations. Ainsi, l\u2019examen des contextes coloniaux et post-coloniaux offre un vaste terrain pour l\u2019\u00e9tude des interd\u00e9pendances entre bureaucratisation et construction des identit\u00e9s. Qui sommes \u00bbnous\u00ab et qui sont les \u00bbautres\u00ab? Ces questions aussi anciennes que politiquement br\u00fblantes aujourd\u2019hui ne peuvent \u00eatre abord\u00e9es qu\u2019en consid\u00e9rant l\u2019insertion de ces pratiques bureaucratiques dans la vie en soci\u00e9t\u00e9 et la signification que ces derni\u00e8res prennent dans des contextes diff\u00e9rents.<\/p>\n<p>L\u2019universit\u00e9 d\u2019\u00e9t\u00e9 franco-allemande entend explorer ces questions dans des perspectives interdisciplinaires, transp\u00e9riodiques et transnationales. Cette manifestation trilat\u00e9rale \u2013 allemande, fran\u00e7aise et s\u00e9n\u00e9galaise \u2013 vise \u00e0 mettre en place un meilleur \u00e9change entre les \u00e9tudes africaines men\u00e9es en Europe, en Afrique et ailleurs. L\u2019universit\u00e9 d\u2019\u00e9t\u00e9 combinera la lecture de textes th\u00e9oriques, des pr\u00e9sentations cibl\u00e9es sur certaines probl\u00e9matiques et des \u00e9tudes de cas ainsi que des d\u00e9bats. Le but est d\u2019\u00e9tablir une base solide de r\u00e9flexion et de recherche qui peut encourager des nouvelles perspectives ainsi que des r\u00e9sultats solides et novateurs.<\/p>\n<p>L\u2019universit\u00e9 d\u2019\u00e9t\u00e9 est organis\u00e9e par le programme de recherche transnational \u00bbLa bureaucratisation des soci\u00e9t\u00e9s africaines\u00ab et ses partenaires. Elle est cofinanc\u00e9e par l\u2019Universit\u00e9 franco-allemande, en collaboration avec l\u2019Institut historique allemand (IHA), le Centre de recherches internationales (CERI) de Sciences Po Paris et le Centre de recherche sur les politiques sociales (CREPOS) de Dakar\/Saint Louis (S\u00e9n\u00e9gal).<\/p>\n<p>Les conf\u00e9renciers confirm\u00e9s sont: Peter Becker, Thomas Bierschenk, Simona Cerutti, Birgit Emich, Jean-Pierre Grossein, Carolyn Hamilton, B\u00e9atrice Hibou, Matthew S. Hull, Istv\u00e0n Kristo-Nagy, El\u00edsio Macamo, Nayanika Mathur, Jean-Pierre Olivier de Sardan, Ursula Rao, Boris Samuel<\/p>\n<p>L\u2019universit\u00e9 d\u2019\u00e9t\u00e9 s\u2019adresse aux jeunes chercheurs (doctorants et post-doctorants), mais \u00e9galement aux \u00e9tudiants en master ayant un projet de recherche dans le domaine \u00bbBureaucratisation et cr\u00e9ation des identit\u00e9s\u00ab. Nous invitons des candidatures des diff\u00e9rentes disciplines en sciences sociales et humaines, telles que l\u2019histoire, la sociologie, l\u2019anthropologie, la philosophie et les sciences sociales du politique. Les cours se tiendront en langue fran\u00e7aise et anglaise.<\/p>\n<p>Les candidatures seront \u00e9valu\u00e9es par Susann Baller, S\u00e9v\u00e9rine Awenengo Dalberto, B\u00e9atrice Hibou et Niels F. May. Les crit\u00e8res de s\u00e9lection seront l\u2019excellence scientifique et l\u2019int\u00e9r\u00eat port\u00e9 aux questions m\u00e9thodologiques. L\u2019affiliation \u00e0 une universit\u00e9 africaine, fran\u00e7aise ou allemande sera un atout, mais pas exclusive. Les candidat(e)s s\u00e9lectionn\u00e9(e)s recevront un soutien financier pour leurs frais de voyage.<\/p>\n<p>Veuillez soumettre vos dossiers de candidature en un seul fichier PDF avant le 15 mars 2017 \u00e0: <a>nmay@dhi-paris.fr<\/a>, incluant:<br \/>\n1.\u00a0\u00a0 \u00a0un r\u00e9sum\u00e9 de votre projet de recherche de 500 mots<br \/>\n2.\u00a0\u00a0 \u00a0votre curriculum vitae, indiquant votre statut, votre affiliation et vos connaissances en langues.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u203a <a class=\"download\" title=\"Leitet Herunterladen der Datei ein\" href=\"https:\/\/www.dhi-paris.fr\/fileadmin\/user_upload\/DHI_Paris\/05_Veranstaltungen\/05_Sommeruniversitaet\/17_07_03_CfP_Sommeruni_Bureaucratisation.pdf\" target=\"_blank\">vers l\u2019appel \u00e0 communications (document PDF)<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\"><code>[\/hide-this-part]<\/code><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<div class=\"wp-socializer wpsr-share-icons\" data-lg-action=\"show\" data-sm-action=\"show\" data-sm-width=\"768\"><div class=\"wpsr-si-inner\"><div class=\"socializer sr-popup sr-32px sr-squircle sr-opacity sr-pad\"><span class=\"sr-facebook\"><a data-id=\"facebook\" style=\"color:#ffffff;\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/share.php?u=\" target=\"_blank\" title=\"Share this on Facebook\"><i class=\"fab fa-facebook-f\"><\/i><\/a><\/span>\n<span class=\"sr-twitter\"><a data-id=\"twitter\" style=\"color:#ffffff;\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?text=%20-%20%20\" target=\"_blank\" title=\"Tweet this !\"><i class=\"fab fa-twitter\"><\/i><\/a><\/span>\n<span class=\"sr-linkedin\"><a data-id=\"linkedin\" style=\"color:#ffffff;\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/sharing\/share-offsite\/?url=\" target=\"_blank\" title=\"Add this to LinkedIn\"><i class=\"fab fa-linkedin-in\"><\/i><\/a><\/span>\n<span class=\"sr-pdf\"><a data-id=\"pdf\" style=\"color:#ffffff;\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/www.printfriendly.com\/print?url=\" target=\"_blank\" title=\"Convert to PDF\"><i class=\"fa fa-file-pdf\"><\/i><\/a><\/span>\n<span class=\"sr-share-menu\"><a href=\"#\" target=\"_blank\" title=\"More share links\" style=\"color:#ffffff;\" data-metadata=\"{&quot;url&quot;:&quot;&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;excerpt&quot;:&quot;&quot;,&quot;image&quot;:&quot;&quot;,&quot;short-url&quot;:&quot;&quot;,&quot;rss-url&quot;:&quot;http:\\\/\\\/www.historikerkomitee.de\\\/?feed=rss2&quot;,&quot;comments-section&quot;:&quot;comments&quot;,&quot;raw-url&quot;:null,&quot;twitter-username&quot;:&quot;&quot;,&quot;fb-app-id&quot;:&quot;&quot;,&quot;fb-app-secret&quot;:&quot;&quot;}\"><i class=\"fa fa-plus\"><\/i><\/a><\/span><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Call for papers : B\u00fcrokratisierung und Identit\u00e4tskonstruktion im kolonialen und postkolonialen Kontext (1500\u20132015) \/Bureaucratisation et construction des identit\u00e9s dans le contexte colonial et post-colonial (1500\u20132015) Sommeruniversit\u00e4t des DHIP, 3.\u20137. 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