Podiumsdiskussion: „Demokratie. Eine geschichtswissenschaftliche Angelegenheit?“ im Rahmen des 17. Forschungsateliers des Deutsch-Französischen Historiker:innenkomitees (DFHK) zum Rahmenthema „Die Demokratie (ab)schaffen. Praktiken der Partizipation und des Protests (19.–21. Jahrhundert)“
Wie blickte und blickt die historische Forschung auf die Entstehung und Entwicklung demokratischer Kulturen und Praktiken? Wie wirkt die Gegenwartsdiagnose einer ,Krise der Demokratie‘ auf unsere Wahrnehmungen und Deutungen vergangener Dynamiken und Regime der Teilhabe, der Partizipation und des Protests zurück? Und welche Rolle können, wollen und sollen die Geschichtswissenschaften in einer demokratischen Diskussions- und Debattenkultur übernehmen?
Mathieu Dubois (Université Sorbonne Nouvelle, Paris), Isabel Heinemann (Institut für Zeitgeschichte München−Berlin), Sonja Levsen (Eberhard Karls Universität Tübingen) und Hélène Miard-Delacroix (Sorbonne Université, Paris) haben den Gang und den Stand der historischen Demokratieforschung in Deutschland und Frankreich erörtert. Sie diskutierten, was uns der Blick in Vergangenheit über den gegenwärtigen Zustand und die Zukunft der Demokratie lehrt. Und sie reflektieren über ihren eigenen Standpunkt als Wissenschaftlerinnen & Wissenschaftlicher in einem sich wandelnden politischen Klima?
Die öffentliche Podiumsdiskussion in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte München–Berlin wurde von Silke Mende moderiert und war Teil des 17. Forschungsateliers des Deutsch-Französischen Historiker:innenkomitees (DFHK) zum Rahmenthema „Die Demokratie (ab)schaffen. Praktiken der Partizipation und des Protests (19.–21. Jahrhundert)“.