Dissertationspreis des Deutsch-Französischen Historiker:innenkomitees
Der Vorstand des Deutsch-Französischen Historiker:innenkomitees (DHFK) schreibt den Dissertationspreis 2026 aus.
Das Deutsch-Französische Historiker:innenkomitee vergibt alle zwei Jahre einen Dissertationspreis und zeichnet damit herausragende Doktorarbeiten aus, welche die Geschichte des jeweiligen Nachbarlands, die Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen bzw. beider Länder im Vergleich für das 19. und/oder 20. Jahrhundert erforschen.
Bewerbungen sind auf Vorschlag eines Mitglieds des Komitees (unter Ausschluss der Erstbetreuer:innen) möglich für Doktorarbeiten, die zwischen dem 1.1.2024 und dem 31.12.2025 verteidigt worden sind. Eigenbewerbungen sind nicht möglich.
Die letzten drei Preisträger:innen waren:
2024
Alexander Hilpert (Universität des Saarlandes): Der Fälscher Heinrich Schaeffer (1837−1884) zwischen Deutschland, Italien und Frankreich. Grenzüberschreitungen und Authentisierungen in Kunst, Presse und Justiz
2022
Delphine Froment (Université de Lorraine): La fabrique du Kilimandjaro. Savoirs géographiques, représentations et constructions impériales en Afrique de l’Est au XIXe siècle
2020
Daniel Hadwiger (Universität Tübingen): Nationale Solidarität und ihre Grenzen. Die deutsche Nationalsozialistische Volkswohlfahrt und der französische Secours national im Zweiten Weltkrieg
Preisvorschläge sind bis zum 28. Februar 2026 in Form einer kurzen Begründung zu Preiswürdigkeit und Innovationspotential der Arbeit zu richten an die Vorsitzende des Deutsch-Französischen Historiker:innenkomitees: Prof. Dr. Silke Mende (silke.mende@zegk.uni-heidelberg.de).
Bitte senden Sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht die vollständigen Bewerbungsunterlagen. Diese werden erst in einem zweiten Schritt angefordert.
Rückfragen richten Sie bitte ebenfalls an: Prof. Dr. Silke Mende (silke.mende(at)zegk.uni-heidelberg.de).