Deutsch-französisches Historikerkomitee

Comité franco-allemand des historiens

Le 4e prix de thèse du Comité a été décerné, lors de l'AG du 23 octobre 2014,
à Anna Karla, Revolution als Zeitgeschichte. Memoiren der Französischen Revolution in der Restaurationszeit.

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complexe

Si loin, si proche …
À propos de concepts-clés dans le contexte franco-allemand

Ähnlichkeit in der Differenz
Kulturelle Schlüsselbegriffe im deutsch-französischen Kontext

 Journées d’Etudes franco-allemandes
Deutsch-französische Tagung
Aix-Marseille Université (AMU) / Universität Passau

 8-9. Oktober 2015
Aix en Provence

„Deutsch-französische Verständigung ist oft irritierend schwierig. Bei aller Nähe und scheinbarer Verbundenheit trennen uns Verschiebungen in Zeit und Raum. Was sind wir, Deutsche und Franzosen, wie kommt es, dass wir uns einander so vertraut und doch so fremd fühlen? Wie kann das Gegenüber zugleich so ähnlich und doch so andersartig sein?“

 Jacques Leenhardt, Robert Picht, Esprit/Geist. 100 Schlüsselbegriffe für Deutsche und Franzosen, Piper, München 1989

Die Forschungsgruppe ECHANGES der Université Aix-Marseille und der Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation der Universität Passau (Christoph Barmeyer & Sebastian Öttl) veranstalten in Kooperation mit den deutsch-französischen Master-Studiengängen LEA/ICBS (International Cultural and Business Studies) und AIFA (Aire interculturelle franco-allemande) eine deutsch-französische Tagung.

Organisation: Catherine Teissier und Nicole Colin (AMU), Christoph Barmeyer und Sebastian Öttl (Universität Passau)

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Als Kernländer des europäischen Integrationsprozesses sind Deutschland und Frankreich auf eine enge und wirkungsvolle Zusammenarbeit auf allen Ebenen angewiesen. Wie alle interkulturellen Beziehungen ist die deutsch-französische Kooperation in ihrer alltäglichen Praxis allerdings nicht nur von bereichernden und produktiven Begegnungen, sondern auch von Missverständnissen geprägt. Die Gründe hierfür liegen oft in der Unkenntnis des anderen Systems, in der Unterschätzung von historisch-gesellschaftlich begründeten Unterschieden und ihrer Fehlinterpretation.

Unter Schlüsselbegriffen versteht man im Allgemeinen Kernbegriffe, die auf inhärente Besonderheiten und historische Kontinuitäten einer Gesellschaft verweisen, auf deren kulturelle Praktiken sowie Wertorientierungen. Ihre prägende Bedeutung ist gewissermaßen das kollektive Gedächtnis einer Gesellschaft. In ihnen verbinden sich in vielschichtiger Weise historische Diskursentwicklungen mit philosophischen Konzepten und der politischen Ereignisgeschichte. Schlüsselbegriffe finden somit Einsatz zur Beschreibung eines gesellschaftlichen Phänomens. Sie sind in der Regel relativ abstrakte Formulierungen, die sich im wirtschaftlichen und politischen Bereich (z.B. Führung, Stabilität, Europa) ebenso finden wie im kulturell-gesellschaftlichen Kontext (z.B. Journalist, Intellektueller, Kunst, Sprache).

Während ihre Komplexität im alltäglichen Gebrauch zumeist nicht offensichtlich wird, zeigt sie sich im transnationalen Kontext um so deutlicher, dass die mit ihnen verbundene Bedeutung und handlungswirksame Interpretation sowie konkrete Umsetzung variieren kann: Insbesondere kulturelle Schlüsselbegriffe wie Nation, Staat, Wirtschaft, Unternehmen, Führung, Kompromiss etc. sind dafür prädestiniert solche Formen von Missverständnisse zu erzeugen. Auch sind Begriffe wie „Bildung“ oder „bürgerlich“ kaum zufriedenstellend in eine andere Sprache zu übersetzen, weil diese in der Regel ähnliche Begriffe bereithalten, die jedoch eine andere historische und institutionelle Grundlage besitzen. Im Kulturtransfer führt diese Ähnlichkeit in der Differenz häufig zu grundlegenden Missverständnissen, die oft nur schwer als solche detektiert werden.

Die Analyse kulturell spezifischer Schlüsselbegriffe verlangt also neben soziokulturellem Wissen eine grundlegende Kenntnis semantischer Unterschiede vermeintlich gleicher Begrifflichkeiten. Es handelt sich um eine Form der kulturellen Übersetzung, die interkulturelle Begegnungen erleichtert und zu einem tiefgründig besseren Verständnis des Partners beiträgt. Die Untersuchung der Schlüsselbegriffe sowie ihrer Wurzeln und Auswirkungen auf konkretes Handeln, verlangt nach einer integrativen und interdisziplinären Methode, die sich nicht auf die Ereignisgeschichte konzentriert, sondern vielmehr begriffsgeschichtlich argumentiert, d.h. die sozialhistorischen, philosophischen und psychologischen Zusammenhänge kultureller Entwicklungen einbezieht.

Das in verschiedenen Auflagen auf Deutsch und Französisch erschienene Buch von Jacques Leenhardt und Robert Picht Esprit/Geist, 100 Schlüsselbegriffe für Deutsche und Franzosen, vereinigte 1989 zum ersten Mal in einem Sammelband deutsch-französische Schlüsselbegriffe, die hier eine Orientierungshilfe leisten. In knapper, essayistischer Form vergleichen hier deutsch-französische Experten die Bedeutung zentraler Themen aus Geschichte, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beider Länder: „Wir können unsere in der Zwangsjacke nationaler Beschränkungen starr gewordenen Kulturen nur dann wieder zu neuer Bildsamkeit öffnen, wenn wir gemeinsam mit unseren Lesern die mühsame, gelegentlich schmerzliche, oft auch erheiternde Arbeit der Anamnese leisten. Wir können auf diesem Wege das Gemeinsame im Unterschiedlichen, das Anregende im Fremden entdecken. Denkmuster und Traditionen werden als historisch Gewordenes, also auch weiterhin Entwicklungsfähiges bewusst.“ Das Buch war ein Pionierwerk, das nun bereits über zwei Jahrzehnte hinweg deutsch-französischen Mittlern in Politik, Kultur und Wirtschaft (und vor allem auch solchen, die es werden wollen) die deutsch-französischen Vorstellungswelten, ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede erklärt. 25 Jahre nach Erscheinen des Buches, sollen seinem Prinzip folgend, bestimmte zentrale deutsche und französische Schlüsselwörter der interkulturellen Zusammenarbeit aus heutiger Perspektive neu betrachtet werden, in ihrem soziokulturellen Kontext beleuchtet und mit aktuellen Fragestellungen aus der Perspektive interkultureller Forschung und Praxis analysiert werden.

 Im Mittelpunkt sollen dabei folgende drei Themenbereiche stehen:
– das politische Feld (mit Begriffen wie: Nation, centralisme, Staat, syndicat, Umweltschutz)
– das ökonomische Feld (mit Begriffen wie: Stabilität, Mittelstand, Mitbestimmung, patron, invention)
– das kulturelle Feld (mit Begriffen wie: Esprit, civilisation, progrès, raison, terroir, Bildung, Stilleben)

Drei Keynote speaker werden Input für diese Themenbereiche liefern, im Anschluss werden Vorträge und eine Debatte mit Moderation für einen lebendigen Ausstauch zwischen Vortragenden und Publikum sorgen.

Interessierte werden gebeten bis zum 30. Juni 2015 ein kurzes Abstract (max. 3000 Zeichen) für eine 15-minutige Präsentation eines Schlüsselbegriffes auf deutsch oder französisch an Christoph Barmeyer und Catherine Teissier zu schicken.

Christoph.Barmeyer[at]Uni-Passau.de
Catherine.teissier[at]univ-amu.fr

Bei dem Publikum der Tagung handelt es sich vorwiegend um deutsch-französische Studierende und Doktoranden der Universitäten Aix-Marseille und Passau. Die Veranstaltung richtet sich aber auch an interessierte Teilnehmer außerhalb des Universitätskontextes, wie Fach- und Führungskräfte und Lehrer, die in deutsch-französischen Kontexten arbeiten. Die Referenten sollten in ihrem Vortragsstil berücksichtigen, dass ein entsprechender Teil der Zuhörer keine Muttersprachler sind. Eine Publikation der Beiträge ist in einer Sondernummer der Zeitschrift Dokumente/Documents 2016 vorgesehen.

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Michel De Waele, Stephan Martens (dir.)
Mémoire et oubli, Controverses de la Rome antique à nos jours,
Presses universitaires du Septentrion, 248 p., 2015

 

S’il est malsain pour une société donnée de ressasser continuellement le passé, il peut être tout aussi nuisible pour elle d’avoir une mauvaise mémoire. Les peuples comme les hommes ne peuvent pas vivre sans être un tant soit peu en paix avec leur mémoire.
Ils ne peuvent pas vivre dans le refoulement. Aussi longtemps qu’un travail sur le passé n’est effectué, le présent peut être gangrené par des retours néfastes. La gestion mémorielle d’événements historiques, de tragédies, de drames reste donc un questionnement très complexe.
Une solution se trouve dans la quête d’une « juste mémoire », formulation empruntée à Paul Ricœur dans La mémoire, l’histoire, l’oubli – ce fragile équilibre entre l’évaluation historique selon la pluralité des mémoires et la nécessité d’une distanciation critique – car, à condition d’écarter des malentendus propices aux polémiques, les abus d’oubli paraissent, en effet, aussi toxiques que les abus de mémoire. De la Rome antique à nos jours : sur la base de la longue durée, les textes présentés par une équipe internationale de chercheurs tentent ainsi de faire avancer le débat.

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dfi aktuell

Wir freuen uns, Ihnen die zweite Ausgabe von „dfi aktuell“ im Jahr 2015 übermitteln zu dürfen.

  • dfi analyse: Reform des Collège und die Folgen
  • dfi information: XXXI. Jahreskonferenz des dfi
  • dfi information: Zu Gast im Senat
  • dfi information: Ausbildung überwindet Grenzen. dfi unterstützt das Pilotprojekt AzubiBacPro
  • dfi information: Hochschulkooperation mit Tunesien
  • dfi information: Ehemaligenseminar des Programms „On y va – auf geht’s!“
  • dfi information: Wie viele, wie hoch, wie groß? Themendossiers der Frankreich-Bibliothek mit statistischen Angaben
  • dfi service: Nachwuchswissenschaftler stellen ihre Doktorarbeiten vor
  • dfi service: Frankreich Jahrbuch 2014. Zivilgesellschaft in Frankreich, Deutschland und Europa
  • dfi service: Neu erschienen: Haushaltskulturen
  • dfi service: Neuerscheinung Europa-Jahrbuch
  • dfi service: Ludwigsburger Schlossfestspiele 2015
  • dfi service: Die DFH zur Schulreform in Frankreich
  • dfi service: Kooperationsvertrag „Jugend und Wirtschaft“
  • dfi service: Die Bretagne – faszinierende Partnerregion in Frankreich

Sie finden die neueste Ausgabe von „dfi aktuell“ online unter folgender Adresse:
http://www.dfi.de/pdf-Dateien/Veroeffentlichungen/dfi-aktuell/2015/dfi_aktuell_02_15D.pdf


Nous sommes heureux de vous présenter le deuxième numéro de notre lettre d’information « dfi aktuell » pour 2015.
Dans ce numéro :

  • dfi analyse : La réforme du collège et ses conséquences
  • dfi information : L’actualité s’invite à la XXXIe conférence annuelle du dfi
  • dfi information : Invité au Sénat
  • dfi information : Quand la formation dépasse les frontières
  • dfi information : Coopération universitaire avec la Tunisie
  • dfi information : Séminaire des anciens du programme « On y va – auf geht’s ! »
  • dfi information : En quête de chiffres ? Les dossiers thématiques de la Frankreich-Bibliothek, une mine de données statistiques
  • dfi service : Les jeunes chercheurs présentent leurs thèses
  • dfi service : Frankreich Jahrbuch 2014 : La société civile en France, en Allemagne et en Europe
  • dfi service : Vient de paraître : Cultures monétaires et budgétaires
  • dfi service : Vient de paraître : L’état de l’Union
  • dfi service : Festival du Château de Ludwigsburg 2015
  • dfi service : L’UFA s’exprime au sujet de la réforme des collèges en France
  • dfi service : Convention de Coopération « Jeunesse et Economie »
  • dfi service : La Bretagne – Tour d’horizon d’une région partenaire

Vous trouverez ce numéro de « dfi aktuell » sur notre site web :
http://www.dfi.de/pdf-Dateien/Veroeffentlichungen/dfi-aktuell/2015/dfi_aktuell_02_15F.pdf

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Les presses universitaires de Rennes annoncent une nouvelle publication:

Pierre Laborie et François Marcot (dir.)
Les comportements collectifs en France et dans l’Europe allemande.
Historiographie, normes, prismes – 1940-1945,
PUR, 2015, 312 p.

Après une réflexion épistémologique sur l’objet « comportements collectifs », cet ouvrage propose des études de cas sur les stratégies des comportements en régime d’oppression et les représentations que s’en font différents acteurs de l’époque (France et pays européens). Il réexamine également, à l’aune des conduites collectives, les relations entre les Français et la Résistance, régulièrement avancées comme un marqueur significatif et un critère global d’évaluation de la période.

Sommaire

  • Problématique et appréhension de l’objet « comportements »
  • Les comportements dans l’Europe occupée
  • Comportements complexes
  • Résistance(s) et tissu social : la France
  • Les comportements en France vus d’ailleurs
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AUSSCHREIBUNG

Deutsch-französischer Schreibworkshop für Doktoranden

Datum: 02.-04. Juli 2015
Ort: Moulin d’Andé (Normandie)

moulin.ande

Bewerbungsfrist: 10. Mai 2015

Das Schreibatelier richtet sich an Doktorand/innen, die in ihrer Arbeit bereits fortgeschritten sind, d. h. die Phase der Informationsbeschaffung weitgehend abgeschlossen haben und in die Schreibphase eintreten. Es soll ihnen konkrete Hilfestellung bei der Bewältigung des Schreibprozesses geben (Selbstmotivation, Charakteristika wissenschaftlichen Schreibens, Strukturierung und Organisation des Schreibprozesses). Dabei sollen die allgemeinen Spezifika des wissenschaftlichen Diskurses in Deutschland und Frankreich ebenso angesprochen werden wie Besonderheiten in den Schreibformen und -stilen einzelner Disziplinen in den Kultur- und Sozialwissenschaften.

Das Seminar soll die Teilnehmerinnen befähigen, eigenverantwortlich, souverän und methodisch reflektiert eine zentrale Etappe des eigenen Promotionsprojektes zu organisieren. Es soll ihnen helfen, den Schreibprozess effizient zu gestalten, Schreibtechniken zu erlernen, Gefahrenmomente zu erkennen, ihnen ergebnisorientiert zu begegnen sowie Schreibblockaden und Frustrationserfahrungen zu überwinden.

Arbeitssprachen sind Deutsch und Französisch.

In Kooperation mit dem Frankreich-Zentrum der Freien Universität und mit Unterstützung der Deutsch-Französischen Hochschule dient der Workshop der Stärkung des deutsch-französischen Nachwuchsforschermilieus. Die Veranstaltung ist Teil des vom CIERA seit 2006 durchgeführten Doktorandenbetreuungsprogramms (Programme d’encadrement doctoral). Das Ziel dieses Programms ist es zum  einen, durch das Angebot eines strukturierten und auf die Herausforderungen einer grenzüberschreitenden und interdisziplinär ausgerichteten Ausbildungsprogramms die Integration der DoktorandInnen in die scientific community zu erleichtern. Zum anderen sollen die Doktorand/innen möglichst frühzeitig auf die Anforderungen des akademischen und nicht-akademischen Arbeitsmarktes vorbereitet werden.

Veranstaltungsleiterinnen: Prof. Dr. Anne Kwaschik, Freie Universität Berlin, Juniorprofessorin für Westeuropäische Geschichte, Dr. Anne Seitz, EHESS/ CIERA, Koordinatorin des Doktorandenprogramms des CIERA, Martha Boeglin, Scriptoria

Kosten: Die Übernachtungskosten (im Zweibettzimmer) sowie die Verpflegung werden übernommen. Fahrtkosten werden nach Vorlage der Belege in Höhe von 80 Euro (Inland) und 100 Euro (Ausland) erstattet. Die Einschreibegebühr beträgt 50 Euro.

Bewerbungsunterlagen: Die Bewerbungen sind in deutscher oder französischer Sprache bis zum 10. Mai 2015 möglich. Sie umfassen einen wissenschaftlichen Lebenslauf, ein Motivationsschreiben und eine Kurzzusammenfassung des Promotionsthemas (jeweils eine Seite). Aus dem Motivationsschreiben sollte der Stand der Promotion ersichtlich werden. Wir danken für die Zusendung der Bewerbungen in elektronischer Form und als PDF-Dokument an Dr. Anne Seitz, seitz@ciera.fr.

Weitere Informationen finden Sie auf den Homepages der beiden Institutionen:
http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/frankreichzentrum/news/news/Schreibworkshop_2015.html
http://www.ciera.fr/ciera/atelier_ecriture2015?lang=fr

 

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Neue Veröffentlichung:

Peter Karl Becker/ Sebastian Liebold, Kleiner Markt im großen Plan. Drei Unternehmerinnen in der DDR, Sax Verlag, 2015, 80 Seiten, ISBN: 978-3-86729-145-3

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Wie war das möglich – private Unternehmen in der Planwirtschaft? Und Frauen an der Spitze? Peter Karl Becker und Sebastian Liebold stellen drei Unternehmerinnen vor, die mit ihrem von der Elterngeneration geprägten Geschäftssinn einem doppelten Dilemma trotzten: Irmgard Fuhrmann, Eleonore Vogel und Ulrike Kaufmann entsprachen zwar dem sozialistischen Prinzip, wonach Frauen eine selbstständige Rolle haben sollten – tatsächlich hatten aber vor allem in Staat und Wirtschaft der DDR häufig Männer das Sagen. Auf der Höhe der Unternehmensforschung präsentieren die Autoren einen heute kaum mehr erinnerten »Typus der Unternehmerin« in Wort und Bild. Interviews und reiches Material aus den Firmenarchiven geben einen Eindruck vom Alltag einer weiblich geführten Weinhandlung in Querfurt, einer Druckerei in Schwarzenberg und eines Geschäfts für Medizintechnik in Karl-Marx-Stadt/Chemnitz. Die Studie gibt Antwort auf die Frage, wie die Unternehmerinnen Misstrauen gegen jede private Initiative überwinden und Spielräume nutzen konnten.

Inhaltsverzeichnis
=> Sax Verlag
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Appel à contribution / CFP
Défis internationaux et émergence d’un espace public
en Europe depuis les années 1970

Journées d’études 18−19 juin 2015, Paris
Date limite de candidature : 27 avril 2015

Internationale Herausforderungen und die Entstehung
eines öffentlichen Raums in Europa seit den 1970er Jahren

Workshop 18.−19. Juni 2015, Paris
Deadline: 27. April 2015

DIP  EHNE Saisir-Europe

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L’historiographie des relations internationales en Europe après 1945 reste dominée par une focalisation sur les relations bilatérales et sur l’histoire politique. La création progressive d’un espace européen de communication depuis les années 1970 invite cependant à un changement de perspective, qui consiste à revoir l’étude du processus décisionnel, en mettant la société civile comme point de départ. Dans cet espace de communication émergent, on peut en effet constater des convergences dans les débats qui ont eu lieu dans différents pays européens sur des questions à caractère transnational. Il semble par conséquent utile de s’intéresser à ces convergences et de s’interroger sur l’impact qu’elles ont pu avoir sur les décisions politiques tant au niveau national qu’au niveau européen. Les problèmes environnementaux constituent une question à caractère transnational par excellence. En effet, la protection de la nature voire de l’héritage naturel ou bien l’approvisionnement en énergie, notamment l’utilisation de l’énergie nucléaire, ont suscité et suscitent toujours un vif intérêt dans l’opinion publique partout en Europe. Bien que ces questions aient, depuis les années 1970, fortement gagné en importance dans l’espace public, il semble important de ne pas négliger la dimension de longue durée, inhérente à ces questions.

Les contributions devraient s’intéresser à un ou plusieurs des points mentionnés ci-dessous :
− la perception des questions transnationales dans les différents espaces nationaux de communication (p.ex. études comparatives de discours et de sémantique)
− la circulation d’idées, de concepts et de schémas de perception entre les différents espaces nationaux de communication
− les activités des associations ou des ONG qui se sont engagées en faveur de problèmes environnementaux ou d’autres problèmes à caractère transnational dans un ou plusieurs pays européens
− les institutions et les personnes qui ont servi d’intermédiaire, de manière délibérée ou non-consciente, entre les différents espaces nationaux de communication
− le travail parlementaire, tant au niveau national qu’au niveau européen, qui s’est emparé de tels problèmes et qui a réagi à l’opinion publique et/ou aux activités des ONG, faisant entrer de cette manière des sujets et des revendications concrètes dans le circuit de la décision politique
− les conséquences de telles convergences sur l’agenda politique des différents gouvernements et chefs d’État ainsi que sur celle des institutions européennes
− les conditions et les délais dans lesquels les questions d’intérêt public, comme par exemple les problèmes environnementaux, peuvent devenir des objets de la politique européenne
− les sujets en lien avec l’Allemagne et/ou la France sont appréciés, mais pas obligatoires.

Ce workshop se situe dans le cadre d’un nouveau projet de recherche de l’Institut historique allemand Paris en coopération avec le laboratoire d’excellence « Écrire une histoire nouvelle de l’Europe ». Pour en savoir plus sur ce projet, consulter la rubrique « Recherche » sur le site web de l’institut, www.dhi-paris.fr . Font partie du comité scientifique pour ce workshop : Éric Bussière (univ. Paris-Sorbonne/LabEx EHNE), Anahita Grisoni (« Saisir l’Europe »), Hélène Miard-Delacroix (univ. Paris-Sorbonne/LabEx EHNE) et Christian Wenkel (IHA).
Cet appel à contribution s’adresse prioritairement à des jeunes chercheurs (étudiants avancés en Master 2, doctorants et post-doc). Les frais de voyage et d’hébergement seront pris en charge par l’IHA.

La langue de travail sera le français, des communications en anglais seront toutefois acceptées. Merci de bien vouloir envoyer votre candidature (une page A4 environ) en français, en allemand ou en anglais avec un court C.V. (merci d’indiquer vos compétences linguistiques) dans un seul fichier PDF d’ici le 27 avril 2015 à cwenkel@dhi-paris.fr.

Les candidats sélectionnés seront invités à envoyer leur communication d’ici le 8 juin 2015 au plus tard.

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Die Historiografie zur Geschichte der internationalen Beziehungen in Europa wird dominiert von einer Fokussierung auf das Bilaterale sowie einer politikgeschichtlichen Perspektive. Die verstärkte Herausbildung eines „europäischen Kommunikationsraumes“ seit den 1970er Jahren begünstigt jedoch einen Perspektivenwechsel, bei dem für die Untersuchung von politischen Entscheidungsfindungsprozessen die Zivilgesellschaft als Ausgangspunkt gewählt wird. Innerhalb dieses sich allmählich herausbildenden Kommunikationsraums lassen sich Konvergenzen bezüglich transnationaler Fragen im öffentlichen Diskurs verschiedener Länder konstatieren. Es erscheint lohnenswert sich für diese Konvergenzen zu interessieren und nach ihren Auswirkungen auf politische Entscheidungen sowohl auf nationaler als auch auf supranationaler Ebene zu fragen. Ein mögliches Beispiel für derartige Untersuchungen sind Umweltfragen, da der Schutz von Natur und Naturerbe, Fragen der Energieversorgung, insbesondere im Fall von nuklearer Energie, oder auch der nachhaltigen Nutzung von natürlichen Ressourcen öffentliches Interesse in ganz Europa geweckt haben bzw. wecken. Im Zuge der 1970er Jahre erhielten diese Fragen im öffentlichen Raum zwar einen neuen Stellenwert, dennoch soll die diesen Fragen innewohnende Dimension der longue durée nicht außer Acht gelassen werden.

Die Beiträge sollten auf einen oder mehrere der nachfolgenden Punkte eingehen:
− Wahrnehmung transnationaler Fragen in verschiedenen nationalen Kommunikationsräumen (z.B. vergleichende Diskurs- und Semantikanalyse);
− Zirkulation und Transfer von Ideen, Konzepten und Wahrnehmungsmustern zwischen den verschiedenen nationalen Kommunikationsräumen;
− Aktivitäten von Vereinen und NGO’s, die sich für Umweltfragen oder andere Probleme transnationalen Charakters in einem oder mehreren europäischen Ländern engagiert haben;
− Institutionen und Personen, die absichtlich oder unabsichtlich als Mittler zwischen den verschiedenen nationalen Kommunikationsräumen aktiv waren;
− parlamentarische Arbeit auf nationaler und europäischer Ebene, die Debatten aufgegriffen und/oder auf Aktivitäten von NGO’s reagiert hat und damit Themen und konkreten Forderungen Eingang in den politischen Entscheidungsfindungsprozess verschafft hat;
− Auswirkungen von Konvergenzen auf die politische Agenda verschiedener europäischer Regierungen und Staatschefs sowie auf die der europäischen Institutionen;
− Rahmenbedingungen und Zeitrahmen für die Transformation von Fragen öffentlichen Interesses, wie etwa die genannten Umweltfragen, in Gegenstände europäischer Politik;
− Themen mit Bezug zu Deutschland und/oder Frankreich sind willkommen, aber nicht zwingend.

Dieser Workshop ist Teil der Aktivitäten eines neuen Forschungsprojekts des Deutschen Historischen Instituts Paris in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster „Écrire une histoire nouvelle de l’Europe“. Weitere Informationen zum Projekt finden sie unter der Rubrik „Forschung“ auf der Website des DHIP, www.dhi-paris.fr . Zum wissenschaftlichen Beirat des Workshops gehören Éric Bussière (Univ. Paris-Sorbonne/LabEx EHNE), Anahita Grisoni („Saisir l’Europe“), Hélène Miard-Delacroix (Univ. Paris-Sorbonne/LabEx EHNE) und Christian Wenkel (DHIP).
Dieser Call for papers richtet sich in erster Linie an Nachwuchswissenschaftler (fortgeschrittene Master-Studenten, Doktoranden und Post-Docs). Die Kosten für Reise und Übernachtung werden vom DHIP übernommen. Arbeitssprache ist Französisch, Vorträge in englischer Sprache werden ebenfalls akzeptiert.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungen (ca. eine A4-Seite) in französischer, deutscher oder englischer Sprache zusammen mit einem kurzen Lebenslauf (bitte geben Sie Ihre Sprachkenntnisse an) in einem pdf-Dokument bis zum 27. April 2015 an cwenkel@dhi-paris.fr .

Die ausgewählten Kandidaten werden gebeten, Ihren Vortrag bis zum 8. Juni 2015 einzureichen

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20. April 2015, Berlin, Institut français

Deutsche und Franzosen/Französinnen am Arbeitsplatz :
Klischees und gemeinsame Herausforderungen

Konferenz mit der Soziologin Dominique Meda

klichee

Französische Botschaft Berlin (Auditorium)
Wilhelmstraße 69
10117 Berlin

Die Veranstaltung findet ab 19 Uhr in französischer Sprache mit Simultanübersetzung statt. Anschließend wird ein kleiner Umtrunk folgen. Anbei finden Sie das Programm in Deutsch und Französisch.

Der Eintritt ist frei. ico_permalien Teilnahme nur nach Anmeldung 

 

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Das deutsch-französische Historikerkomitee erneuert sich noch mal dieses Jahr mit dem Eingang neuer Mitglieder.

Somit hat das Komitee das Vergnügen gehabt
– seit Januar 2015
seitens des Französischen: Marion Aballéa, Olivier Baisez, Ariane D’Angelo, Patrick Farges, Jean-Louis Gorget, Thomas Hippler, Christina Stange-Fayos, Sylvie Wustefeld;

seitens des Deutschen: Malte König, Stefanie Van de Kerkhof.

Sie kommen zu den vier-und-zwanzig neuen Mitgliedern im Jahre 2012-2014

neu-mitLe Comité franco-allemand des historiens se renouvelle encore cette année avec l’entrée de nouveaux membres. Ainsi, le Comité a eu le plaisir d’accueillir depuis janvier 2015 :

côté français: Marion Aballéa, Olivier Baisez, Ariane D’Angelo, Patrick Farges, Jean-Louis Gorget, Thomas Hippler, Christina Stange-Fayos, Sylvie Wustefeld;
– côté allemand: Malte König, Stefanie Van de Kerkhof.

  • Vous retrouverez leurs liens institutionnels dans la liste des membres (allemands et français).

Ils s’ajoutent aux vingt-quatre nouveaux membres entre 2012 et 2014.

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APPEL A COMMUNICATION
avant le 13 mars 2015

Processus de transmission dans les familles de migrants ou issues de l’immigration.
Regards croisés dans les États de l’Union Européenne

Vermittlungsprozesse in Migrantenfamilien / Familien mit Migrationshintergrund.
Gekreuzte Blicke in den Staaten der Europäischen Union

Colloque international et pluridisciplinaire : 15-16 octobre 2015
Internationale und pluridisziplinäre Tagung : 15.-16. Oktober 2015

à l’Université catholique de l’Ouest1, Angers.
Laboratoire LÉMIC (Littérature, Étrangéité, Mutations, Identités Culturelles)

S’interrogeant sur le concept de « transmission » dans le champ de la sociologie ou de l’histoire de l’immigration, l’on peut se référer à cette observation de Max Weber : « Toutes les différences de « mœurs » peuvent alimenter un sentiment spécifique de l’ »honneur » et de la « dignité » chez ceux qui les pratiquent. On oublie les motifs originels qui ont donné naissance aux diverses habitudes de vie et les contrastes se perpétuent en tant que « conventions ».» (Economie et Société, Vol 2, Pocket 1995, p. 128). Près d’un siècle plus tard, ce constat est-il toujours d’actualité ? C’est ce que ce colloque se propose de vérifier, en convoquant autour du syntagme « processus de transmission » les différents champs disciplinaires de la recherche migratoire.

Ce colloque est le second volet d’une réflexion entamée en 2013. On avait entrepris dans cette première étape une exploration des facteurs identitaires en jeu dans les migrations et les mobilités transnationales aux XXe et XXIe siècles. Après avoir éclairé dans une optique transnationale l’espace germanophone, en lien avec l’Europe centrale et sud-orientale, ce second volet se propose d’élargir la perspective à toute l’Union Européenne, dans une perspective internationale résolument comparatiste. L’objectif est d’approfondir la réflexion sur les dynamiques identitaires, en ouvrant l’horizon de recherche aussi bien aux États d’Europe occidentale que d’Europe (sud)-orientale. Au cœur de l’Europe, la France et l’Allemagne pourront servir de point d’articulation pour une réflexion plus ample et différenciée à l’échelle européenne.

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Le Comité franco-allemand des Historiens vient de perdre en la personne de Jacques Bariéty un de ses membres les plus illustres. Il avait en 1987 participé avec Raymond Poidevin, Josef Becker, à la création de notre comité. Il avait été membre du bureau de notre comité jusqu’en 1990. Avec lui disparait un grand spécialiste de l’histoire des relations entre nos deux pays.

Né à Paris le 11 janvier 1930, Jacques Bariéty nous a quittés le 20 novembre 2014, à la veille de son 85ème anniversaire. Fils d’un célèbre médecin pneumologue, il a fréquenté les Lycées Condorcet et Henri IV avant de se consacrer à sa passion, l’histoire, et de commencer ses études à la Faculté des Lettres de Paris.

Agrégé d’histoire, il a entamé une longue carrière d’enseignant dans l’Est de la Franc (lycée de Nancy en 1954) tout en débutant ses recherches sur les relations franco-allemandes et l’histoire de l’Allemagne. Ses premiers écrits portent sur Franz von Papen et l’accession de Hitler au pouvoir. Dès 1957, il participe aux travaux de la Commission interalliée d’étude des archives allemandes séquestrées à Whaddon Hall (Grande-Bretagne) aux côtés d’historiens américains et britanniques. Il se rend ensuite en Allemagne où il enseigne à l’Institut français de Bonn (1959) et devient, l’année suivante, membre de la Commission internationale de publication des archives diplomatiques allemandes. De 1968 à 1971, il dirige l’Institut français de Francfort-sur-le-Main.

Il entre dans la carrière universitaire en occupant, à son retour d’Allemagne en 1971, le poste de Maître assistant à la faculté des Lettres de Metz, avant de rejoindre l’université de Strasbourg où il occupera les fonctions de Directeur de l’Institut d’histoire contemporaine à partir de 1975. Il est nommé en 1979, Professeur d’histoire contemporaine à l’université de Paris IV-Sorbonne et y restera jusqu’à son départ en retraite en 1996. Il était Professeur émérite.

Ses travaux portent tous sur les relations franco-allemandes. Sa thèse d’Etat sur Les relations franco-allemandes après la première guerre mondiale fut couronnée par le prix Gobert de l’Académie française en 1977. Il publie de nombreux livres avec ses collègues, Raymond Poidevin, Les relations franco-allemandes de 1875 à 1977, Jacques Droz, République de Weimar et régime hitlérien, Jean-Marie Valentin et Alfred Guth, La France et l’Allemagne entre les deux-guerres mondiales ; Pierre Miquel, Journal de Raymond Poincaré de 1919 ; René Pillorget, France-Bavière, allers-retours, 100 ans de relations franco-bavaroises. La plupart d’entre eux sont utilisés par des générations d’étudiants et prouvent aussi qu’il était très apprécié de ses collègues, spécialistes des relations franco-allemandes. Sa publication des actes du colloque consacré par l’Association internationale d’Histoire contemporaine de l’Europe à Aristide Briand, la Société des nations et l’Europe(1919-1932) en 2007 et surtout la publication de son dernier livre, paru en 2011, A la recherche de la paix France-Allemagne qui est un commentaire des cahiers d’Oswald Hesnard, illustrent l’importance et l’impact de son œuvre scientifique.

Reconnu au niveau national et international comme un grand spécialiste de l’Allemagne, J. Bariéty fut responsable de la publication des Documents diplomatiques français (années 1920), membre de la commission des archives du ministère des Affaires étrangères (1975-2011) et de 1981 à 2004, conseiller historique auprès du ministère des Affaires étrangères. Il succède de 1981 à 1995, à son maitre Maurice Baumont, au poste d’éditeur en chef pour la France des Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945.

Son autorité scientifique le conduisit également à assumer diverses responsabilités au niveau universitaire puisqu’il fut membre élu du Comité consultatif des universités (1973-82) et du Comité national du CNRS (1976-82), et auditeur à l’Institut des hautes études de défense nationale (IHEDN) (1980-1981).

Il était très apprécié de ses collègues français et allemands et son rôle lors de la fondation de notre Comité franco-allemand de recherches sur l’histoire de la France et de l’Allemagne aux XIXe et XXe siècles en atteste. J. Bariéty fut aussi, de 1982 à 2010, le dynamique président de l’Association internationale d’histoire contemporaine de l’Europe, fondée en 1969 par Fernand L’Huillier après le printemps de Prague pour permettre aux historiens de l’Europe de l’Est de maintenir et de développer les contacts avec leurs collègues occidentaux. Très impliqué dans le rapprochement franco-allemand, il participa à de nombreuses activités de l’Institut historique allemand. Il fut aussi membre de la délégation française des rencontres franco-allemandes sur les manuels scolaires d’Histoire, organisées par l’Institut-Georg Eckert für International Schulbuchforschung de Braunschveig et par l’Association des Professeurs d’Histoire et de Géographie. Il contribua avec ses collègues français et allemands à la disparition dans les manuels scolaires des stéréotypes qui avaient nourri le nationalisme.

Par son enseignement, ses ouvrages, ses activités auprès de nombreuses instances, sa présence au sein du Comité scientifique de nombreuses revues, il a contribué à la formation de plusieurs générations d’historiens. Ils n’oublieront pas sa direction de recherche, ses interventions dans les soutenances, dans les débats, la fidélité de sa participation aux réunions organisées par les jeunes chercheurs. Cet historien, d’une immense culture, toujours clair et précis dans ses communications et ses interventions, a grandement contribué à faire connaître l’histoire des relations internationales à travers l’exemple franco-allemand. Tous ses collègues, dont de nombreux anciens élèves membres, comme moi, de ce Comité sont infiniment touchés par cette perte.

Chantal Metzger, Professeur émérite des Universités

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weihnachtsbäumeLiebe Kolleginnen und Kollegen,

der Vorstand des deutsch-französischen Historikerkomitees wünscht Ihnen frohe Festtage und einen guten Beginn des neuen Jahres.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Hélène Miard-Delacroix
Präsidentin

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Chères et chers collègues,

Le bureau du comité franco-allemand des historiens souhaite à tous ses membres de joyeuses fêtes de Noël et formule les vœux les meilleurs pour l’année 2015.

La présidente
Hélène Miard-Delacroix

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Appel à communications : Le genre de l’intégration européenne
Call for papers: Gender and European Integration

Paris, 19 et 20 novembre 2015  
 
Les propositions de communication d’un maximum de 300 mots, accompagnées d’un bref CV (une page maximum) doivent être adressées avant le 1ermars 2015 à l’adresse genreeurope@gmail.com.
Les candidats seront informés de la décision du comité scientifique le 31 mars 2015
Les langues de travail seront l’anglais et le français.
 
Paper proposals of a maximum of 300 words, accompanied by a brief CV (1 page maximum) should be sent before 1 March 2015 to genreeurope@gmail.com.
Candidates will be informed of the scientific committee’s decision by 31 March 2015.
The languages of the conference will be English and French.
 
Pour nous suivre /To follow us
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Nous avons appris la disparition de Jacques Bariéty ce samedi 22 novembre par un message de Chantal Metzger dont il fut le directeur de thèse. Une messe sera dite à la chapelle du Val de Grâce, rue Saint-Jacques à Paris, mercredi 26 nov. à 10 heures.

Professeur émérite d’histoire contemporaine à l’Université Paris-IV, le professeur Bariéty avait accompagné le Comité franco-allemand des historiens depuis ses origines.  Il fut membre du premier bureau provisoire (Strasbourg, 1987), puis membre du bureau de 1988 à 1989. Il est resté un fidèle membre du Comité jusqu’à cette année.

Ses recherches personnelles étaient essentiellement consacrées aux relations franco-allemandes et aux relations internationales dans l’entre-deux-guerres. Il avait reçu le Grand prix Gobert (Académie française en 1977 pour son ouvrage Les Relations franco-allemandes après la première guerre mondiale. 10 novembre 1918 – 10 janvier 1925, de l’Exécution à la Négociation, Editions A. Pedone, 797 p.

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Il a longtemps dirigé une équipe de publication des archives diplomatiques françaises : Documents diplomatiques français, années 1920 (Christian Baechler lui avait succédé)

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Peter Friedemann, Die Politische Philosophie des Gabriel Bonnot de Mably (1709-1785). Eine Studie zur Geschichte des republikanischen und des sozialen Freiheitsbegriffs

Politische Theorie und Kultur, Bd. 4, LIT Verlag, München, 280 S.

Mably gehört zu den bedeutenderen Repräsentanten der französischen Aufklärung. In Deutschland ist er wenig bekannt, obwohl man sich in jüngster Zeit im angloamerikanischen, französischen und italienischen Sprachraum intensiv mit seinen völkerrechtlichen und verfassungspolitischen Studien auseinandergesetzt hat. Der Verfasser hat nach langjähriger Beschäftigung mit diesem politischen Philosophen, einem der Väter der Französischen Revolution, eine Synthese der bisherigen umfangreichen Forschungsergebnisse erarbeitet. Auf der Grundlage neuer Quellenfunde und Dokumente werden Erkenntnisse von aktueller Bedeutung für den demokratischen und sozialen europäischen Rechtsstaat präsentiert.

Dr. Peter Friedemann, Historiker und Politikwissenschaftler, ist Autor mehrerer Untersuchungen zu Mably und zu den deutsch-französischen Beziehungen. Er ist seit vielen Jahren Mitglied unseres Komitees.

Pour commander cet ouvrage, voir le document ici

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Mathieu Dubois, membre du Comité, vous informe de sa dernière publication:

Génération politique.Les « années 68 » dans les jeunesses des partis politiques en France et en RFA,
PUPS, 2014, 502 pages

Politische Generation: die 68er Jahre in der Parteijugend in der Bundesrepublik und in Frankreich
(Sehe unten, Präsentation auf deutsch)

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« Comment peut-on penser librement à l’ombre d’une chapelle ? » ; « La politique se passe dans la rue » ; « Une organisation oui ! Une autorité ou un parti, non ! »

Les slogans de 68 expriment avec morgue le rejet des partis établis. Cette aspiration à un renouvellement des cadres de la politique a toutefois eu tendance à faire oublier qu’au cours des « années 68 », l’immense majorité des jeunes engagés en politique adhéra à ces partis ou à leurs organisations affiliées. Ceux-ci furent même les principaux bénéficiaires de la politisation des jeunes au regard de la vague d’adhésions qu’ils connurent en France et en République fédérale d’Allemagne quelle que soit leur orientation politique. Les deux principaux épicentres européens de la contestation étudiante furent ainsi les deux seuls pays d’Europe à connaître un tel renouveau de la démocratie partisane au cours des années 1960-1970.

À travers l’étude des organisations de jeunesse des partis politiques français et ouest-allemands, cet ouvrage replace les mouvements étudiants dans le contexte de la politisation large de la jeunesse qui marqua les « années 68 » à l’échelle d’une génération. Le défi d’une intégration massive des jeunes à la démocratie partisane força alors ces organisations et leurs partis à transformer les cadres de la participation politique. C’est aussi l’ensemble des changements que suscita cette politisation dans l’engagement militant, la culture politique et le fonctionnement de la démocratie qui fondent l’héritage de cette génération politique par excellence.

Mathieu Dubois est agrégé et docteur en histoire de l’université Paris-Sorbonne et de l’Universität Augsburg. Ancien Fellow du Zentrum für Zeithistorische Forschung (Potsdam), il est actuellement chercheur et enseignant à l’université Paris-Sorbonne et chargé de conférences à l’Institut d’études politiques de Paris. Cet ouvrage est tiré d’une thèse de doctorat franco-allemande, qui a reçu la mention spéciale du Prix de thèse du Sénat en 2013.

Politische Generation: die 68er Jahre in der Parteijugend in der Bundesrepublik und in Frankreich

„Trau keinem über 30!“; „Das Politische ist privat!“; „Schweine regieren, Esel wählen!“; „Eine Organisation, ja! Eine Autorität oder eine Partei, nein!“

Die Parolen der 68er-Bewegung drücken die überhebliche Ablehnung gegenüber den Parteien aus. Dabei wird oft vergessen, dass trotz des Strebens nach einer Erneuerung der Rahmenbedingungen die überwältigende Mehrheit der politisch organisierten Jugendlichen gerade diesen Parteien oder ihren nahestehenden Organisationen beitrat. Diese waren sogar die Hauptbegünstigten der Politisierung der Jugend angesichts der Beitrittswelle, die sie in der Bundesrepublik und in Frankreich, unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung, verzeichneten. Die zwei europäischen Epizentren des studentischen Protests waren folglich die zwei einzigen europäischen Länder, die ein solches Aufblühen der parteilichen Demokratie im Laufe der 1960er-1970er Jahre erlebten.

Dieses Buch erforscht die Jugendorganisationen der politischen Parteien in der Bundesrepublik und in Frankreich. Infolgedessen wird die Studentenbewegung in den Kontext der breiten Politisierung der Jugend gestellt, welche die 68er Jahre kennzeichnete und die 68er-Generation dauerhaft prägte. Die Herausforderung einer massiven Einbeziehung der Jugend in die parteiliche Demokratie zwang diese Organisationen und deren Parteien, die Rahmenbedingungen der politischen Beteiligung zu verändern. All diese Umbrüche im aktiven Engagement, in der politischen Kultur sowie im Funktionieren der Demokratie bilden weitestgehend das Erbe dieser ‚politischen Generation‘ par excellence.

 

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Comme prévu, le 12e colloque du Comité s’est tenu à Grenoble du 23 au 25 octobre.

Vous en trouverez ici le rappel du programme et le résumé des communications
et ci-dessous quelques photos qui montrent une ambiance de travail chaleureuse et de plus, par un temps magnifique. Les actes seront publiés en 2015.

Cliquez sur les photos pour les voir en plus grand format

 

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Les Presses universitaires de Rennes ont le plaisir de vous annoncer la parution de l’ouvrage

Denis Bousch, Thérèse Robin, Elisabeth Rothmund et Sylvie Toscer-Angot (dir.), Héritage, transmission, enseignement dans l’’espace germanique, P.U. Rennes, 2014

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La thématique éducative épouse les grandes étapes de l’histoire allemande, aussi bien dans ses aspects émancipateurs et progressistes – la Réforme et son influence décisive sur la diffusion de la langue allemande, les Lumières et l’émancipation des savoirs et de leur transmission de la tutelle de l’Église – que dans ce qui peut en apparaître comme un détournement : l’enseignement mis au service de l’idée nationale au XIXe siècle ou son instrumentalisation à des fins idéologiques au XXe siècle, sans oublier une interrogation particulière sur la transmission actuelle d’un héritage allemand sur les plans philosophique, littéraire et linguistique. Avec le soutien du Forum culturel autrichien et de l’ambassade d’Allemagne.

ISBN : 978-2-7535-3416-2 Prix : 18 €

Sommaire:

  1. Les Lumières allemandes : éducation à la citoyenneté et instruction publique
  2. Instrumentalisation politique et idéologique de l’enseignement et exemples de résistance au formatage au sein de l’université
  3. Réflexions sur la transmission des héritages philosophique, littéraire et linguistique dans l’enseignement

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Auteur(s) :

  • Denis Bousch est maître de conférences HDR en littérature allemande à l’université Paris Est-Créteil (UPEC).
  • Thérèse Robin est maître de conférences en linguistique allemande à l’ESPE-université Paris Est-Créteil (UPEC).
  • Elisabeth Rothmund est maître de conférences en histoire littéraire et culturelle allemandes à l’université Paris Est-Créteil (UPEC).
  • Sylvie Toscer-Angot est maître de conférences en civilisation allemande à l’université Paris Est-Créteil (UPEC).

    Contact : Presses Universitaires de Rennes – Campus de La Harpe
    2, rue du doyen Denis-Leroy – 35044 Rennes Cedex
    Téléphone : 02 99 14 14 01 – Télécopie : 02 99 14 14 07

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