Comité franco-allemand des historiens

Le 5e prix de thèse du Comité a été décerné, lors de l'AG du 30 septembre 2016,
à Marion Aballéa pour sa thèse: „Un exercice de diplomatie chez l’ennemi : l’ambassade de France à Berlin 1871-1933“

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Colloques DFHK

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

vier Wochen nach dem Kolloquium von Düsseldorf möchte ich Sie über die Neuigkeiten im Komitee informieren.

foule-grosPersonelle Veränderungen im Vorstand:

Wie immer wurde auf der Generalversammlung des Komitees ein neuer Vorstand gewählt. Wilfried Loth, Jérôme Vaillant und Françoise Berger schieden auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus und stellten sich nicht mehr der Wiederwahl. Wir danken allen dreien für ihr großes Engagement in den letzten Jahren. Es kandidierten Hélène Miard-Delacroix, Catherine Maurer und Emmanuel Droit auf französischer Seite sowie Anne Kwaschik, Matthias Schulz und Guido Thiemeyer auf deutscher. Alle sechs wurden mit großer Mehrheit gewählt. Anschließend einigte sich der neue Vorstand darauf, dass Guido Thiemeyer für die nächsten zwei Jahre das Amt des Präsidenten übernehmen soll, Hélène Miard-Delacroix wird Generalsekretärin, die Ämter der Schatzmeister übernehmen Emmanuel Droit und Anne Kwaschik, Matthias Schulz und Catherine Maurer werden Mitglieder des Vorstands.

arton717Dissertationspreis:

Die Generalversammlung ist dem Vorschlag des Vorstands gefolgt und hat Marion Aballéa den Dissertationspreis des Deutsch-Französischen Historikerkomitees für ihre Arbeit über „Un exercice de diplomatie chez l’ennemi : l’ambassade de France à Berlin  1871-1933“ (Betreuer : Sylvain Schirmann und Matthias Schulz) verliehen.

Zugleich wird der Preis für das Jahr 2018 ausgeschrieben. Der Vorstand bittet alle Mitglieder um entsprechende Vorschläge. Gemäß der Statuten des Komitees (§9) muss das Prüfungsverfahren für die Arbeit in den Kalenderjahren 2016 oder 2017 abgeschlossen worden sein, der letzte mögliche Zeitpunkt für die Prüfung ist also der 31.12.2017. Jedes Mitglied ist vorschlagsberechtigt und der Vorstand bittet nachdrücklich um Vorschläge für Kandidaten.

Forum2Kolloquium 2018:

Das nächste Kolloquium des Komitees wird im Jahr 2018 in Frankreich stattfinden, der Ort und der genaue Termin stehen noch nicht fest. Auf der Generalversammlung wurden bereits Ideen für mögliche Themen gesammelt. Sie sollten die deutsch-französische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert umfassen. Vorgeschlagen wurden: „L´Avenir du Passé, la projection dans l´avenir“, « Rébellion, Réforme et Résistance en France et Allemagne », « Freins et opposants : Contre le rapprochement franco-allemand, contre l´intégration européenne ». Weitere Vorschläge sind willkommen.

Mit besten Grüßen

Guido Thiemeyer

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Der Rhein als politische Landschaft zwischen Deutschland und Frankreich 1815 – heute/
Le Rhin. Un espace partagé entre la France et l´Allemagne de 1815 à nos jours

Tagung des Deutsch‐französischen Historikerkomitees
Düsseldorf, 29. 9 – 1. 10 2016

Haus der Universität
Schadowplatz 14
40212 Düsseldorf
Tel. 0049.211.811.0345

Donnerstag, 29. September 2016

14.00 Uhr: Eröffnung
Begrüßung Hélène Miard-Delacroix (Paris)/Guido Thiemeyer (Düsseldorf)

Sektion 1: Infrastrukturen am Rhein
(Sektionsleitung: Wilfried Loth, Essen)

14.30 Uhr: Nils Bennemann (Essen), Der Rhein als wissenschaftliche Kontaktzone 1815- 1880. Die badisch-französische Rheinkarte im internationalen Kontext.
15.00 Uhr: Jean-François Eck (Paris), La création du Port autonome de Strasbourg en 1926 : une manifestation française de puissance dans un espace rhénan interdépendant.
15.30 Uhr: Pause
16.00 Uhr: Fabrice Gireaud (Vechta), Der Eurodistrikt Straßburg-Ortenau – Ein Beispiel für die Probleme und Herausforderungen transnationaler Kooperation
16.30 Uhr: Sylvain Schirmann (Strasbourg), Qui régit le transport rhénan depuis 1945 ? Concurrence ou complémentarité entre les organisations internationales, les Etats et les acteurs privés sur le Rhin de 1945 à nos jours.
17.00 Uhr Gerhild Krebs (Saarbrücken), Vernunft der Pipeline. Bemerkungen zu einem deutschfranzösischen Werbefilm.

18.30 Uhr: Abendvortrag
François Walter (Genève) : Le Rhin comme figure paysagère de la nation

Anschließend: Buffet et Dégustation (offert par le Consulat Général de France, Düsseldorf)

Freitag, 30. September 2016

Sektion 2: Regionale deutsch-französische Kooperation im europäischen Kontext
(Sektionsleitung: Françoise Berger, Grenoble)

8.30 Uhr: Claudia Hiepel (Essen), Euroregionen am Rhein. Die « Relativierung » der Grenze durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit
9.00 Uhr: Martial Libera (Strasbourg), Les Relations entre les chambres de commerce françaises et allemandes sur le Rhin supérieur de 1945 aux années 1980 : entre coopération et confrontation
9.30 Uhr: Rainer Hudemann (Paris), Städte in der Rhein-Region. Brennpunkte transnationaler Konflikte und Verflechtung in Technik, Architektur, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur im 19. und 20. Jahrhundert
10.00 Uhr Pause

Sektion 3: Verständigung und Konflikt am Rhein
a) Neue Forschungen zur Rheinkrise von 1840
(Leitung: Anne Kwaschik, Berlin)

10.30 Uhr: Georg Mölich (Bonn), „Bewaffnete Sprache“. Beobachtungen zu deutschsprachigen
Texten im Kontext des Rheinkonfliktes 1840/41
11.00 Uhr: Stéphanie Krapoth (Besançon), Une crise musicale du Rhin ? Compositions évoquant le
fleuve autour de 1840
11.30 Uhr: Roberto Zaugg (Lausanne), „Das ist also der alte Rhein, von dem die Lieder singen…“
Literarisierte Identitätskonstruktionen und touristische Reisepraktiken im Tagebuch des preußischen
Offiziers Friedrich Wilhelm Oettinger im frühen 19. Jahrhundert.

12.00 Uhr: Pause (Mittagsimbiss)

b) Neue Forschungen zu den Krisen der 1920er Jahre
(Leitung: Jérôme Vaillant, Lille/Köln)

13.00 Uhr: Stefan Goch (Bochum), Die gegenseitige Wahrnehmung von Franzosen und Deutschen während der Ruhrbesetzung. Eine Fallstudie für den Raum Gelsenkirchen.
14.00 Uhr: Brigitte Braun (Trier),Der UFA-Kulturfilm „Der Rhein in Vergangenheit und Gegenwart“ (1922) und die Propaganda gegen die Rheinlandbesetzung.
14.30 Uhr: Karin Trieloff (Berlin), Das interalliiert besetzte Rheinland nach dem Ersten Weltkrieg. Zusammenhänge zwischen Lokal- und internationaler Geschichte.
15.00 Uhr: Pause

c) Neuere Forschungen zu Konflikt und Verständigung nach 1945
15.30 Uhr: Anne Marie Corbin (Rouen), „Die andere Wacht am Rhein“: Der Kampf gegen die Atomenergie in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts
16.00 Uhr: Friedhelm Boll (Bonn), Versöhnung am Rhein. Der Ansatz der katholischen Friedensbewegung Pax Christi
Buffet

18-21 Uhr Mitgliederversammlung des Deutsch-französischen Historikerkomitees

Samstag, 1. Oktober 2016

Sektion 4: Transnationale wirtschaftliche Verflechtung am Rhein
(Leitung: Guido Thiemeyer, Düsseldorf)
9.00 Uhr: Stefanie van de Kerkhof (Mannheim), Rhein, Maas oder Mosel? Die deutsche Schwerindustrie und ihre Expansionsstrategien bis zum Ende des Wilhelminischen Kaiserreiches
9.30 Uhr: Peter Friedemann (Bochum), Die Grubengesellschaft de la „Vieille Montagne“ auf dem Weg zum europäischen Marktführer: Zwischen Neutral-Moresnet und Rhein-Siegkreis 1816-1919.
10.00 Uhr: Pause
10.15 Uhr : Luc Jeanvoine (Strasbourg), La prise de possession de l´usine alsacienne de Graffenstaden en 1940 – 1944 par « Magdeburger Werkzeugmaschinenfabrik ». Origines et conséquences.
Ende der Tagung gegen 11.30 Uhr

Nachmittags: Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn: „Der Rhein. Eine europäische Fluss-Biographie“ und der Ausstellung „Bilderstrom. Der Rhein und die Fotografie 2016-1853“ im Rheinischen Landesmuseum in Bonn.

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Voici le plan pour se rendre au colloque depuis la gare.

Stadtplan

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Der Rhein als politische Landschaft zwischen Deutschland und Frankreich 1815 – heute/
Le Rhin. Un espace partagé entre la France et l´Allemagne de 1815 à nos jours

Tagung des Deutsch‐französischen Historikerkomitees
Düsseldorf, 29. 9 – 1. 10 2016

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Das deutsch-französische Historikerkomitee wird seine nächste Tagung über den „Rhein als politische Landschaft zwischen Deutschland und Frankreich 1815 – heute“ vom 29. September bis zum 1. Oktober in Düsseldorf organisieren.
Dahunten erhalten Sie das Tagungsprogramm.

bulletin_pdfProgramm Düsseldorf (update)

 

Seit der Entstehung der modernen Nationen in Frankreich und Deutschland um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert spielt der Rhein für beide Nationen eine wichtige Rolle. Das betrifft einerseits die Debatte um die Funktion des Rheins als politische und kulturelle Grenze zwischen beiden Ländern. Der französische Diskurs um die „frontières naturelles“ war hier ebenso bedeutsam wie die Vorstellungen vom Rhein als „deutschem Strom“. Es ging andererseits aber auch um die Konflikte um die wirtschaftliche Nutzung des Flusses. Diese Konflikte lassen sich vom späten 18. Jahrhundert bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts nachvollziehen. Seit 1950 dominiert in beiden Ländern der Diskurs vom deutsch-französischen oder europäischen Strom, der als Verbindung zwischen beiden Ländern und Kulturen gesehen wird.

Die geplante Konferenz des Deutsch-Französischen Historikerkomitees will diese Diskussionen an konkreten Beispielen genauer untersuchen. Die Ausgangsthese ist, dass der Rhein und das Rheinland ein Mikrokosmos der deutsch-französischen Beziehungen der letzten zweihundert Jahre waren. Hier lassen sich im Detail jene großen Fragen untersuchen, die die komplexen Beziehungen zwischen beiden Staaten, Kulturen und Wirtschaftsräumen prägten. Wie im Brennglas bündeln sich im Rheinland Konflikte und Verständigung, Ablehnung und Anziehung, Trennung und Verflechtung beider Nationen. Dabei darf nicht aus dem Blick geraten, dass das Rheinland seit dem frühen 19. Jahrhundert auch immer der Kern eines westeuropäischen Verflechtungsraumes in politischer, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht war. Insofern sollen die deutsch-französischen Beziehungen am Rhein bewusst in einem weiteren, westeuropäischen Kontext eingebettet werden, der die Schweiz, Luxemburg, Belgien und die Niederlande einbezieht.

Le comité franco-allemand des historiens organise son prochain colloque à Düsseldorf du jeudi 29 septembre au samedi 1er octobre 2016,
sur la thématique « Le Rhin, Un espace partagé entre la France et l´Allemagne de 1815 à nos jours ».
Vous trouverez ci-dessous le programme du colloque.

bulletin_pdfProgramme Düsseldorf (mis à jour)

 

Depuis l’affirmation des nations modernes en France et en Allemagne à l’aube du XIXe siècle, le Rhin joue un rôle particulier dans les deux pays. Cela vaut pour les débats qui ont été menés sur la fonction du fleuve comme frontière politique et culturelle les séparant et les distinguant, entre discours français sur les « frontières naturelles » et représentation allemande du Rhin comme « fleuve allemand ». Cela vaut aussi pour les conflits portant sur l’exploitation économique du fleuve, des conflits s’étendant de la fin du XVIIIe siècle jusqu’au milieu du XXe. Depuis 1950 s’est imposé dans les deux pays le discours envisageant le Rhin comme fleuve franco-allemand ou européen, véritable trait d’union entre les pays et les cultures.

Le colloque du Comité franco-allemand des historiens se propose d’examiner ces discussions en détail sur la base d’exemples concrets. L’hypothèse de départ est que le Rhin et la Rhénanie ont constitué un microcosme des relations franco-allemandes au cours des deux derniers siècles. Il s’agit d’étudier les grandes questions qui marquèrent les relations complexes entre deux États, cultures et espaces économiques, dans cet espace où se concentrèrent les conflits et les ententes, le rejet et l’attirance, la division et l’interpénétration des deux nations. On ne perdra toutefois pas de vue que la Rhénanie a toujours été aussi, depuis le début du XIXe siècle, le centre d’un espace ouest-européen d’interdépendance tant d’un point de vue politique, économique que culturel. Aussi faut-il envisager les relations franco-allemandes autour du Rhin dans un contexte ouest-européen plus large incluant aussi la Suisse, le Luxembourg, la Belgique et les Pays-Bas.

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Call for Papers/ Appel à Communications

Der Rhein als politische Landschaft zwischen Deutschland und Frankreich 1815 – heute/ Le Rhin. Un espace partagé entre la France et l´Allemagne de 1815 à nos jours

Das deutsch-französische Historikerkomitee besteht seit seiner Gründung im Jahr 1986 als Vereinigung von deutschen und französischen Wissenschaftlern, die sich mit deutscher und französischer Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert beschäftigen. Alle zwei Jahre veranstaltet es eine wissenschaftliche Konferenz abwechselnd in Deutschland und Frankreich. Die nächste Tagung wird unter dem Titel „Der Rhein als politische Landschaft zwischen Deutschland und Frankreich 1815-heute“ am 29. September/1. Oktober 2016 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf stattfinden.

Le Comité franco-allemand des historiens est, depuis sa fondation en 1986, une association d’historiens français et allemands travaillant sur l’histoire de la France et de l’Allemagne aux XIXe et XXe siècles. Tous les deux ans, le Comité organise un colloque scientifique, alternativement en France et en Allemagne. Le prochain colloque se tiendra du 29 septembre au 1er octobre 2016 à l’université Heinrich Heine de Düsseldorf et aura pour thème « Le Rhin. Un espace partagé entre la France et l´Allemagne de 1815 à nos jours ».

Gefragt sind Beiträge, die sich in deutscher, französischer oder englischer Sprache mit einem Thema aus dem oben skizzierten Bereich beschäftigen. Vorschläge werden erbeten bis zum 30. November 2015 an :
Les propositions de communication, en allemand, en français ou en anglais, portant sur le domaine esquissé ci-dessus, sont à envoyer avant le 30 novembre 2015 à :

Prof. Dr. Guido Thiemeyer
Lehrstuhl für Neuere Geschichte
Heinrich-Heine-Universität
Universitätsstr. 1
40225 Düsseldorf
guido.thiemeyer[at]uni-duesseldorf.de

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Comme prévu, le 12e colloque du Comité s’est tenu à Grenoble du 23 au 25 octobre.

Vous en trouverez ici le rappel du programme et le résumé des communications
et ci-dessous quelques photos qui montrent une ambiance de travail chaleureuse et de plus, par un temps magnifique. Les actes seront publiés en 2015.

Cliquez sur les photos pour les voir en plus grand format

 

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„La condition féminine“: Deutschland und Frankreich im europäischen Vergleich, 19./20. Jh.

La condition féminine en France, en Allemagne et en Europe: Regards croisés, XIXe-XXe siècles

 Grenoble – 23. bis 25. Oktober 2014

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CFP bis zum 31. März

Die Gleichberechtigung von Mann und Frau gehört zu den Kernelementen der europäischen Identität. Nicht nur in Deutschland und Frankreich, so zeigen aktuelle Diskussionen, wird davon ausgegangen, dass dieser Anspruch im Ergebnis europäischer Entwicklungen grundsätzlich eingelöst wäre. Die Geschlechtergeschichte, die inzwischen zu den fest etablierten Feldern der Geschichts- und Kulturwissenschaften zählt, hat in zahlreichen Beiträgen zum Verständnis dieser Prozesse beigetragen, auf wichtige methodische Missverständnisse aufmerksam gemacht und Erweiterungen vorgeschlagen. Dennoch blieb der Fokus zahlreicher Untersuchungen auf einzelne Nationen beschränkt und von nationalen Rhetoriken geprägt. Auch in historiographischer Sicht scheint der Übergang von der Frauen- zur Geschlechtergeschichte eher die Idee von der „singularité française“ zu bestätigen. Aber die „condition féminine“, ihre Rahmenbedingungen, Wahrnehmungsmuster und Veränderungen sind, wie man in Abwandlung des Diktums von Françoise Collin sagen könnte, keine „nationale Spezialität, vergleichbar mit Wein und Käse“. (Collin 1995)

Angesichts dieses Befunds besteht das Anliegen der Tagung in der konsequenten Internationalisierung des Blicks auf die Entwicklung der „condition féminine“. Im Anschluss an die nach der Jahrtausendwende vorgeschlagenen deutsch-französischen Perspektiven (v. a. Schulz 2002) soll gefragt werden: Welche Faktoren prägen die Entwicklung im 19. und 20. Jahrhundert und führten zu langfristigen Veränderung oder Rückschlägen? Wie lassen sich Kriegs- und Friedenszeiten in die Periodisierung einordnen? Welche Rolle spielten beim Strukturwandel der 1970er Jahre nationalstaatliche Kontexte und transnationale Verflechtungen? Wie verhalten sich die Spielarten des Feminismus zur Ausprägung nationaler Politik-, Protest- und Liebeskulturen?

Ziel der Tagung ist es, eine integrierte Perspektive zu entwickeln, die sowohl die Rahmenbedingungen der „condition féminine“ auslotet als auch die Ebene der Vorstellungswelten ernst nimmt. Das inhaltlicheSpektrum ist deshalb offen gewählt. Möglich sind Themenvorschläge aus den Bereichen Politik, Jura und Wirtschaft als auch aus Kunst und Literatur.

Die Tagung findet vom 23. bis 25. Oktober 2014 in Grenoble statt (Institut d’Études Politiques /Maison des Sciences de l’Homme).
Reise- und Unterkunftskosten werden vom DFHK übernommen.
Die Publikation der Beiträge erfolgt in der Schriftenreihe des DFHK.

picto_1 Bitte schicken Sie Ihre Exposés (maximal 500 Wörter)  in deutscher oder französischer Sprache zusammen mit einem kurzen CV bis zum  31. März 2014 an: Etienne François (etienne.francois@fu-berlin.de)/Anne Kwaschik (a.kwaschik@fu-berlin.de).

Das Kolloquium ist einer vergleichenden bzw. beziehungsgeschichtlichen Perspektive verpflichtet. Besonders erwünscht sind gemeinsame Vorschläge von deutsch-französischen Tandems. Papiere, die sich ausschließlich an einem nationalstaatlichen Referenzrahmen orientieren, können nicht prioritär berücksichtigt werden.

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L’égalité entre femmes et hommes constitue de nos jours une valeur fondamentale de l’identité européenne ainsi qu’un droit universel. En Allemagne, en France et ailleurs, cette égalité, elle-même issue d’une longue histoire, est considérée comme un acquis irrévocable (même si réalisation concrète laisse souvent à désirer). Le développement des études de genre, devenues elles-mêmes un domaine établi de la recherche dans les sciences de l’homme et de la société, a permis de mieux comprendre cette évolution, a attiré l’attention sur d’importants malentendus méthodologiques et a élargi les perspectives. En dépit de ces avancées, un grand nombre d’études portant sur ces thématiques restent cantonnées à un seul pays, tandis que persistent des différences d’approche et de discours d’un pays à l’autre. Historiographiquement parlant, le passage de l’histoire des femmes à l’histoire du genre n’a-t-il pas semblé confirmer l’idée d’une « singularité française » ? Pourtant la « condition féminine », dans ses structures et déterminations comme dans ses perceptions et transformations, est, pour reprendre en l’adaptant l’expression de Françoise Collin, « tout le contraire d’une spécificité nationale, bien différente en cela du vin ou du fromage ».

Partant de ce constat, le prochain colloque du comité franco-allemand des historiens se propose de contribuer à une internationalisation du regard porté sur la « condition féminine ». Il portera sur les questions suivantes : quels sont les facteurs qui ont marqué les évolutions des XIXe et XXe siècles et sont responsables des transformations de la « condition féminine » en France, en Allemagne et en Europe, avec leurs avancées et leurs reculs ? Quelle est dans ce contexte général la place spécifique des temps de guerre et des temps de paix ? Quel a été le rôle respectif des spécificités nationales et des tendances de fond transnationales ? En quoi les modalités spécifiques d’expression et d’articulation du féminisme ont-elles marqué les différences nationales en matière politique, sociale, culturelle ou affective ?

L’objectif du colloque est d’aider à développer une perspective englobante qui prenne en compte aussi bien les conditions structurelles de la « condition féminine » que les pratiques et les représentations. Il se conçoit de ce fait comme un colloque ouvert et fera place à des contributions relevant tout autant de l’histoire politique, juridique ou économique que de l’histoire de la littérature et des arts.

Le colloque aura lieu du 23 au 25 octobre 2014. Il se tiendra à l’Institut d’Etudes Politiques et à la Maison des Sciences de l’Homme de Grenoble. Les frais de transport et d’hébergement des intervenants seront pris en charge par le comité franco-allemand. Les actes du colloque seront publiés ultérieurement dans la série des publications du comité.

Les personnes désireuses de présenter une communication au colloque sont priées d’envoyer le titre de leur intervention, un bref résumé (500 mots au maximum) ainsi qu’un CV succinct avant le 31 mars à Anne Kwaschik (a.kwaschik@fu-berlin.de) et Etienne François (etienne.francois@fu-berlin.de).

Le colloque relevant de l’histoire comparée, de l’histoire des transferts et de l’histoire croisée, la préférence sera donc accordée à des propositions allant dans le sens de ces approches. Des communications comparées proposées par un tandem franco-allemand seront également les bienvenues. Sans être écartées d’emblée, les propositions s’inscrivant dans cadre uniquement national ne seront cependant pas considérées comme prioritaires.

Dr. Françoise Berger (IEP Grenoble); Prof. Dr. Etienne François (FU Berlin), Prof. Dr. Wilfried Loth (Universität Essen-Duisburg); Prof. Dr. Anne Kwaschik (FU Berlin); Prof. Dr. Guido Thiemeyer (Universität Düsseldorf); Prof. Dr. Jérôme Vaillant (Lille III)

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Syndicats et comportement ouvrier en France et en Allemagne 1890-1990

Gewerkschaften, Arbeiterwelt und Arbeiterkultur  in  Frankreich und in Deutschland von 1890 bis 1990

 

 Friedrich Ebert Stiftung, Hiroshimastrasse 17, 10785   Berlin

5-6 octobre 2012 │5.-6. Oktober 2012


 Vous trouverez ici le programme détaillé en version bilingue

Organisateurs du colloque │Organisatoren der Tagung

 Prof. Dr. Jean-François Eck (Université Charles de Gaulle – Lille III)
Prof. Dr. Etienne François (Freie Universität Berlin)
Prof. Dr. Dietmar Hüser (Universität Kassel)
Prof. Dr. Reiner Marcowitz (Université de Lorraine)
Prof. Dr. Guido Thiemeyer (Université de Cergy-Pontoise)
Prof. Dr. Jérôme Vaillant (Université Charles de Gaulle – Lille III)

Le colloque a bénéficié du soutien financier de│Die Tagung wird finanziellel gefördert durch:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Deutsch-Französische Hochschule / Université Franco-Allemande
Friedrich-Ebert Stiftung
Hans-Böckler Stiftung

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Ces informations ont déjà été transmises aux membres par lettre circulaire.
Diese Informationen wurden schon den Mitgliedern per Rundschreiben weitergeleitet.


“Gewerkschaften, Arbeitswelt und Arbeiterkultur in Frankreich und in Deutschland von 1890 bis 1990”
« Syndicats et comportement ouvrier en France et en Allemagne 1890-1990 »

Freitag, den 5. Oktober –  Samstag, den 6. Oktober – Berlin
vendredi 5 au samedi 6 octobre 2012 – Berlin

Konferenzsaal der Friedrich Ebert Stiftung
Berlin, Hiroshimastrasse 17 (neben dem Tiergarten)

INFOS

Bezüglich der Hotelreservierungen hat sich folgendes Problem ergeben. Während des Tagungszeitraums (5-6 Oktober) gibt es keine Möglichkeit, ein Hotel für eine Gruppe von etwa 30-40 Personen in Berlin zu finden. Dazu musste die vorgesehene Planung geändert werden. Das Komitee kann nur für die Referenten des Kolloquuim Hotelzimmer reservieren.
Alle anderen Mitglieder, die keinen Vortrag halten, müssen ihre Reservierungen selbst vornehmen. Es wird leichter sein, Zimmer individuell anstatt für eine Gruppe zu finden.
Wir empfehlen, Ihre Reservierungen für zwei Übernachtungen (vom 5. bis 6. und vom 6. bis 7. Oktober) so schnell wie möglich zu buchen.
Einige Internetseiten wie zum Beispiel 
http://expedia.de/hotels-berlin.aspx

http://www.hrs.com
http://www.booking.com
können dabei hilfreich sein.

Was die finanziellen Aspekte betrifft, verpflichtet sich das Komitee, den Kollegen, die keinen Vortrag halten, ihre Hotelkosten bis zu 100 Euro pro Person und pro Nacht zurückzahlen. Wenn Sie in Begleitung anreisen oder Sie Ihre Aufenthalt in Berlin verlängern möchten, sollten Sie dies auf Ihren eigenen Kosten tun. Wie gewohnt wird das Komitee keine Reisekosten zurückzahlen. Die drei Mahlzeiten am 5.10. (Abendessen) und 6.10. (Mittag- und Abendessen) werden von Seiten des Komitees getragen. Wie gewohnt wird eine Tagungsgebühr von 80 Euro erhoben, ein Beitrag, der seit Jahren stabil geblieben ist.
Die Ausgaben der Referenten des Kolloquiums (Reisekosten, Hotelkosten, Tagungsgebühr) werden Ihnen in voller Höhe erstattet.

Um die Planung gut fortführen zu können, wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie den beigefügten Einschreibebogen ergänzen und Jean-François Eck postalisch bis zum 15. Mai zurücksenden würden.
Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Tagungsgebühr mitttels eines Bank- oder Postschecks an Guido Thiemeyer, den Schatzmeister der deutschen Kasse, zu zahlen.