Comité franco-allemand des historiens

Le 5e prix de thèse du Comité a été décerné, lors de l'AG du 30 septembre 2016,
à Marion Aballéa pour sa thèse: „Un exercice de diplomatie chez l’ennemi : l’ambassade de France à Berlin 1871-1933“

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Activités du Comité

Der Band 13 der Schriftenreihe des Deutsch-Französischen Historikerkomitees – zur Berliner Tagung in 2012 – ist jetzt erschienen.
Le volume 13 de la collection du Comité franco-allemand des historiens vient de paraître chez Steiner:

Etienne Francois (Hrsg.), Wilfried Loth (Hrsg.)
Gewerkschaften, Arbeitswelt und Arbeiterkultur in Frankreich und Deutschland von 1890 bis 1990 / Syndicats et comportement ouvrier en France et en Allemagne de 1890 à 1990, Band 13, Schriftenreihe des Deutsch-Französischen Historikerkomitees, 2017, 177 S.
Kartoniert. ISBN 978-3-515-11584-1

Gewerkschaften spielen eine zentrale Rolle in der Selbstorganisation moderner Gesellschaften. Sie haben sich freilich in Frankreich und in Deutschland unterschiedlich entwickelt und sie agieren auch heute noch oft in unterschiedlicher Weise. Französische und deutsche Historiker zeichnen in diesem Band die Geschichte der Selbstorganisation von Arbeiterinnen und Arbeitern in beiden Ländern nach, von den Anfängen gewerkschaftlicher Organisation im 19. Jahrhundert bis zur Gestaltung der Arbeitsverhältnisse im ausgehenden 20. Jahrhundert. Anhand ausgewählter Beispiele wird insbesondere das Verhältnis zwischen den Lebensbedingungen der Arbeiter und Gewerkschaftsmitglieder und ihrer gewerkschaftlichen Organisation beleuchtet. Dabei werden auch Frauen, Jugendliche und Migranten als Teile der arbeitenden Bevölkerung berücksichtigt. Durch die deutsch-französische Perspektive wird darüber hinaus die wechselseitige Beeinflussung sichtbar, die bei dem bisher üblichen Blick auf die Entwicklungen im nationalen Rahmen zu wenig beachtet wurden. Der Band trägt damit zu einer erweiterten Geschichte des europäischen Sozialmodells bei.

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

vier Wochen nach dem Kolloquium von Düsseldorf möchte ich Sie über die Neuigkeiten im Komitee informieren.

foule-grosPersonelle Veränderungen im Vorstand:

Wie immer wurde auf der Generalversammlung des Komitees ein neuer Vorstand gewählt. Wilfried Loth, Jérôme Vaillant und Françoise Berger schieden auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus und stellten sich nicht mehr der Wiederwahl. Wir danken allen dreien für ihr großes Engagement in den letzten Jahren. Es kandidierten Hélène Miard-Delacroix, Catherine Maurer und Emmanuel Droit auf französischer Seite sowie Anne Kwaschik, Matthias Schulz und Guido Thiemeyer auf deutscher. Alle sechs wurden mit großer Mehrheit gewählt. Anschließend einigte sich der neue Vorstand darauf, dass Guido Thiemeyer für die nächsten zwei Jahre das Amt des Präsidenten übernehmen soll, Hélène Miard-Delacroix wird Generalsekretärin, die Ämter der Schatzmeister übernehmen Emmanuel Droit und Anne Kwaschik, Matthias Schulz und Catherine Maurer werden Mitglieder des Vorstands.

arton717Dissertationspreis:

Die Generalversammlung ist dem Vorschlag des Vorstands gefolgt und hat Marion Aballéa den Dissertationspreis des Deutsch-Französischen Historikerkomitees für ihre Arbeit über „Un exercice de diplomatie chez l’ennemi : l’ambassade de France à Berlin  1871-1933“ (Betreuer : Sylvain Schirmann und Matthias Schulz) verliehen.

Zugleich wird der Preis für das Jahr 2018 ausgeschrieben. Der Vorstand bittet alle Mitglieder um entsprechende Vorschläge. Gemäß der Statuten des Komitees (§9) muss das Prüfungsverfahren für die Arbeit in den Kalenderjahren 2016 oder 2017 abgeschlossen worden sein, der letzte mögliche Zeitpunkt für die Prüfung ist also der 31.12.2017. Jedes Mitglied ist vorschlagsberechtigt und der Vorstand bittet nachdrücklich um Vorschläge für Kandidaten.

Forum2Kolloquium 2018:

Das nächste Kolloquium des Komitees wird im Jahr 2018 in Frankreich stattfinden, der Ort und der genaue Termin stehen noch nicht fest. Auf der Generalversammlung wurden bereits Ideen für mögliche Themen gesammelt. Sie sollten die deutsch-französische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert umfassen. Vorgeschlagen wurden: „L´Avenir du Passé, la projection dans l´avenir“, « Rébellion, Réforme et Résistance en France et Allemagne », « Freins et opposants : Contre le rapprochement franco-allemand, contre l´intégration européenne ». Weitere Vorschläge sind willkommen.

Mit besten Grüßen

Guido Thiemeyer

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Bulletin n°24 | Nr.24, 2016

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éd. par | hg. v. Hélène Miard-Delacroix u. Guido Thiemeyer

  1. Le mot de la Présidente / Geleitwort der Präsidentin
    2. In memo
    riam│Nachrufe
    En hommage à │ Im Gedenken an Jacques Bariéty (1930-2014)
    En hommage à │ Im Gedenken an Rudolf von Thadden (1932-2015)
    En hommage à │ Im Gedenken an Marianne Walle (1932-2015)
    En hommage à │ Im Gedenken an François Roth (1936-2016)
  2. Revues et institutions franco-allemandes│Deutsch-französische Zeitschriften und Institutionen
    Archive im Internet
  3. Les activités du Comité des historiens │ Die Aktivitäten des Historikerkomitees
    Program.13. Tagung des Deutsch-Französischen Historikerkomitees | 13e colloque du comité franco-allemand des historiens (29 septembre au 1er octobre 2016).
    Bericht: 12. Tagung des Deutsch-Französischen Historikerkomitees | Compte rendu: 13e colloque du comité franco-allemand des historiens
    10. Band der Schriftenreihe des Komitees
    11. Band der Schriftenreihe des Komitees
    12. Band der Schriftenreihe des Komitees
    Remise du Prix du Comité 2014
    La sélection des thèses pour le prix 2016 du Comité
  4. Publications des membres │ Veröffentlichungen der Mitglieder
  5. Thèses et HDR récemment soutenues ou en cours│Neulichverteidigte und laufende Dissertationen und Habilitationen
  6. Adressen der Mitglieder/adresses des membres
    Direkt im website
    Mitglieder auf deutscher Seite | Membres inscrits sur la caisse allemande
    Mitglieder auf französischer Seite/ Membres inscrits sur la caisse française

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Der Rhein als politische Landschaft zwischen Deutschland und Frankreich 1815 – heute/
Le Rhin. Un espace partagé entre la France et l´Allemagne de 1815 à nos jours

Tagung des Deutsch‐französischen Historikerkomitees
Düsseldorf, 29. 9 – 1. 10 2016

Haus der Universität
Schadowplatz 14
40212 Düsseldorf
Tel. 0049.211.811.0345

Donnerstag, 29. September 2016

14.00 Uhr: Eröffnung
Begrüßung Hélène Miard-Delacroix (Paris)/Guido Thiemeyer (Düsseldorf)

Sektion 1: Infrastrukturen am Rhein
(Sektionsleitung: Wilfried Loth, Essen)

14.30 Uhr: Nils Bennemann (Essen), Der Rhein als wissenschaftliche Kontaktzone 1815- 1880. Die badisch-französische Rheinkarte im internationalen Kontext.
15.00 Uhr: Jean-François Eck (Paris), La création du Port autonome de Strasbourg en 1926 : une manifestation française de puissance dans un espace rhénan interdépendant.
15.30 Uhr: Pause
16.00 Uhr: Fabrice Gireaud (Vechta), Der Eurodistrikt Straßburg-Ortenau – Ein Beispiel für die Probleme und Herausforderungen transnationaler Kooperation
16.30 Uhr: Sylvain Schirmann (Strasbourg), Qui régit le transport rhénan depuis 1945 ? Concurrence ou complémentarité entre les organisations internationales, les Etats et les acteurs privés sur le Rhin de 1945 à nos jours.
17.00 Uhr Gerhild Krebs (Saarbrücken), Vernunft der Pipeline. Bemerkungen zu einem deutschfranzösischen Werbefilm.

18.30 Uhr: Abendvortrag
François Walter (Genève) : Le Rhin comme figure paysagère de la nation

Anschließend: Buffet et Dégustation (offert par le Consulat Général de France, Düsseldorf)

Freitag, 30. September 2016

Sektion 2: Regionale deutsch-französische Kooperation im europäischen Kontext
(Sektionsleitung: Françoise Berger, Grenoble)

8.30 Uhr: Claudia Hiepel (Essen), Euroregionen am Rhein. Die « Relativierung » der Grenze durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit
9.00 Uhr: Martial Libera (Strasbourg), Les Relations entre les chambres de commerce françaises et allemandes sur le Rhin supérieur de 1945 aux années 1980 : entre coopération et confrontation
9.30 Uhr: Rainer Hudemann (Paris), Städte in der Rhein-Region. Brennpunkte transnationaler Konflikte und Verflechtung in Technik, Architektur, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur im 19. und 20. Jahrhundert
10.00 Uhr Pause

Sektion 3: Verständigung und Konflikt am Rhein
a) Neue Forschungen zur Rheinkrise von 1840
(Leitung: Anne Kwaschik, Berlin)

10.30 Uhr: Georg Mölich (Bonn), „Bewaffnete Sprache“. Beobachtungen zu deutschsprachigen
Texten im Kontext des Rheinkonfliktes 1840/41
11.00 Uhr: Stéphanie Krapoth (Besançon), Une crise musicale du Rhin ? Compositions évoquant le
fleuve autour de 1840
11.30 Uhr: Roberto Zaugg (Lausanne), „Das ist also der alte Rhein, von dem die Lieder singen…“
Literarisierte Identitätskonstruktionen und touristische Reisepraktiken im Tagebuch des preußischen
Offiziers Friedrich Wilhelm Oettinger im frühen 19. Jahrhundert.

12.00 Uhr: Pause (Mittagsimbiss)

b) Neue Forschungen zu den Krisen der 1920er Jahre
(Leitung: Jérôme Vaillant, Lille/Köln)

13.00 Uhr: Stefan Goch (Bochum), Die gegenseitige Wahrnehmung von Franzosen und Deutschen während der Ruhrbesetzung. Eine Fallstudie für den Raum Gelsenkirchen.
14.00 Uhr: Brigitte Braun (Trier),Der UFA-Kulturfilm „Der Rhein in Vergangenheit und Gegenwart“ (1922) und die Propaganda gegen die Rheinlandbesetzung.
14.30 Uhr: Karin Trieloff (Berlin), Das interalliiert besetzte Rheinland nach dem Ersten Weltkrieg. Zusammenhänge zwischen Lokal- und internationaler Geschichte.
15.00 Uhr: Pause

c) Neuere Forschungen zu Konflikt und Verständigung nach 1945
15.30 Uhr: Anne Marie Corbin (Rouen), „Die andere Wacht am Rhein“: Der Kampf gegen die Atomenergie in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts
16.00 Uhr: Friedhelm Boll (Bonn), Versöhnung am Rhein. Der Ansatz der katholischen Friedensbewegung Pax Christi
Buffet

18-21 Uhr Mitgliederversammlung des Deutsch-französischen Historikerkomitees

Samstag, 1. Oktober 2016

Sektion 4: Transnationale wirtschaftliche Verflechtung am Rhein
(Leitung: Guido Thiemeyer, Düsseldorf)
9.00 Uhr: Stefanie van de Kerkhof (Mannheim), Rhein, Maas oder Mosel? Die deutsche Schwerindustrie und ihre Expansionsstrategien bis zum Ende des Wilhelminischen Kaiserreiches
9.30 Uhr: Peter Friedemann (Bochum), Die Grubengesellschaft de la „Vieille Montagne“ auf dem Weg zum europäischen Marktführer: Zwischen Neutral-Moresnet und Rhein-Siegkreis 1816-1919.
10.00 Uhr: Pause
10.15 Uhr : Luc Jeanvoine (Strasbourg), La prise de possession de l´usine alsacienne de Graffenstaden en 1940 – 1944 par « Magdeburger Werkzeugmaschinenfabrik ». Origines et conséquences.
Ende der Tagung gegen 11.30 Uhr

Nachmittags: Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn: „Der Rhein. Eine europäische Fluss-Biographie“ und der Ausstellung „Bilderstrom. Der Rhein und die Fotografie 2016-1853“ im Rheinischen Landesmuseum in Bonn.

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Voici le plan pour se rendre au colloque depuis la gare.

Stadtplan

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Vient de paraître !

La « condition féminine ». Feminismus und Frauenbewegung im 19. und 20. Jahrhundert / Féminismes et mouvements de femmes aux XIXe–XXe siècles

Les actes du colloque d’octobre 2014 viennent paraître  chez Steiner, dans la série du Comité franco-allemand des historiens.
Die Akte des Kolloquiums Oktober 2014 sind bei Steiner in der Reihe des deutsch-französischen Historikerkomitees veröffentlicht geworden.

DFHK_Coll-Condition-fem_2016

Vous pouvez en consulter la table des matières ici.
Sie können das Inhaltsverzeichnis hier finden.

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RAPPEL: Schriftenreihe des Deutsch-Französischen Historikerkomitees
12 Vol.

 

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Der Rhein als politische Landschaft zwischen Deutschland und Frankreich 1815 – heute/
Le Rhin. Un espace partagé entre la France et l´Allemagne de 1815 à nos jours

Tagung des Deutsch‐französischen Historikerkomitees
Düsseldorf, 29. 9 – 1. 10 2016

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Das deutsch-französische Historikerkomitee wird seine nächste Tagung über den „Rhein als politische Landschaft zwischen Deutschland und Frankreich 1815 – heute“ vom 29. September bis zum 1. Oktober in Düsseldorf organisieren.
Dahunten erhalten Sie das Tagungsprogramm.

bulletin_pdfProgramm Düsseldorf (update)

 

Seit der Entstehung der modernen Nationen in Frankreich und Deutschland um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert spielt der Rhein für beide Nationen eine wichtige Rolle. Das betrifft einerseits die Debatte um die Funktion des Rheins als politische und kulturelle Grenze zwischen beiden Ländern. Der französische Diskurs um die „frontières naturelles“ war hier ebenso bedeutsam wie die Vorstellungen vom Rhein als „deutschem Strom“. Es ging andererseits aber auch um die Konflikte um die wirtschaftliche Nutzung des Flusses. Diese Konflikte lassen sich vom späten 18. Jahrhundert bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts nachvollziehen. Seit 1950 dominiert in beiden Ländern der Diskurs vom deutsch-französischen oder europäischen Strom, der als Verbindung zwischen beiden Ländern und Kulturen gesehen wird.

Die geplante Konferenz des Deutsch-Französischen Historikerkomitees will diese Diskussionen an konkreten Beispielen genauer untersuchen. Die Ausgangsthese ist, dass der Rhein und das Rheinland ein Mikrokosmos der deutsch-französischen Beziehungen der letzten zweihundert Jahre waren. Hier lassen sich im Detail jene großen Fragen untersuchen, die die komplexen Beziehungen zwischen beiden Staaten, Kulturen und Wirtschaftsräumen prägten. Wie im Brennglas bündeln sich im Rheinland Konflikte und Verständigung, Ablehnung und Anziehung, Trennung und Verflechtung beider Nationen. Dabei darf nicht aus dem Blick geraten, dass das Rheinland seit dem frühen 19. Jahrhundert auch immer der Kern eines westeuropäischen Verflechtungsraumes in politischer, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht war. Insofern sollen die deutsch-französischen Beziehungen am Rhein bewusst in einem weiteren, westeuropäischen Kontext eingebettet werden, der die Schweiz, Luxemburg, Belgien und die Niederlande einbezieht.

Le comité franco-allemand des historiens organise son prochain colloque à Düsseldorf du jeudi 29 septembre au samedi 1er octobre 2016,
sur la thématique « Le Rhin, Un espace partagé entre la France et l´Allemagne de 1815 à nos jours ».
Vous trouverez ci-dessous le programme du colloque.

bulletin_pdfProgramme Düsseldorf (mis à jour)

 

Depuis l’affirmation des nations modernes en France et en Allemagne à l’aube du XIXe siècle, le Rhin joue un rôle particulier dans les deux pays. Cela vaut pour les débats qui ont été menés sur la fonction du fleuve comme frontière politique et culturelle les séparant et les distinguant, entre discours français sur les « frontières naturelles » et représentation allemande du Rhin comme « fleuve allemand ». Cela vaut aussi pour les conflits portant sur l’exploitation économique du fleuve, des conflits s’étendant de la fin du XVIIIe siècle jusqu’au milieu du XXe. Depuis 1950 s’est imposé dans les deux pays le discours envisageant le Rhin comme fleuve franco-allemand ou européen, véritable trait d’union entre les pays et les cultures.

Le colloque du Comité franco-allemand des historiens se propose d’examiner ces discussions en détail sur la base d’exemples concrets. L’hypothèse de départ est que le Rhin et la Rhénanie ont constitué un microcosme des relations franco-allemandes au cours des deux derniers siècles. Il s’agit d’étudier les grandes questions qui marquèrent les relations complexes entre deux États, cultures et espaces économiques, dans cet espace où se concentrèrent les conflits et les ententes, le rejet et l’attirance, la division et l’interpénétration des deux nations. On ne perdra toutefois pas de vue que la Rhénanie a toujours été aussi, depuis le début du XIXe siècle, le centre d’un espace ouest-européen d’interdépendance tant d’un point de vue politique, économique que culturel. Aussi faut-il envisager les relations franco-allemandes autour du Rhin dans un contexte ouest-européen plus large incluant aussi la Suisse, le Luxembourg, la Belgique et les Pays-Bas.

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competence_formations
RAPPEL:
Le concours pour le Prix de thèse 2016 du Comité franco-allemand des historiens est ouvert.
Il concerne les thèses qui ont été ou seront soutenues au cours de l’un des quatre semestres 2014 et 2015, avant le 31 décembre 2015.
Les propositions doivent être faites par un membre de l’association (ou par son intermédiaire), à l’exception des directeurs de la thèse.
Les dossiers (mémoire en deux exemplaires et rapport de soutenance) doivent être adressés avant le 31 janvier 2016 à notre Présidente, le Prof. Hélène Miard-Delacroix, à son adresse postale (Université Paris-Sorbonne, 108 boulevard Malesherbes, F-75017 Paris) et sous forme électronique à son adresse mail: helene.miard-delacroix[at]paris-sorbonne.fr

Das DGHK schreibt den Dissertationspreis 2016 aus.
Bewerbungen sind auf Vorschlag eines Mitglieds des Komitees (nicht die Betreuer) möglich für Doktorarbeiten, die während der letzten zwei Jahre 2014-2015 (Stichtag 31. 12. 2015) verteidigt worden sind.
Bewerbungsunterlagen (Arbeit in zwei Exemplaren und beide Gutachten bzw. rapport de soutenance) sind bis zum 31. Januar 2016 an die Präsidentin Frau Prof. Dr. Hélène Miard-Delacroix in postalischer und elektronischer Form zu schicken : Université Paris-Sorbonne, 108 boulevard Malesherbes, F-75017 Paris : helene.miard-delacroix[at]paris-sorbonne.fr

competence_formationsles lauréats 2008-2014/ Die Preisträger

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Call for Papers/ Appel à Communications

Der Rhein als politische Landschaft zwischen Deutschland und Frankreich 1815 – heute/ Le Rhin. Un espace partagé entre la France et l´Allemagne de 1815 à nos jours

Das deutsch-französische Historikerkomitee besteht seit seiner Gründung im Jahr 1986 als Vereinigung von deutschen und französischen Wissenschaftlern, die sich mit deutscher und französischer Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert beschäftigen. Alle zwei Jahre veranstaltet es eine wissenschaftliche Konferenz abwechselnd in Deutschland und Frankreich. Die nächste Tagung wird unter dem Titel „Der Rhein als politische Landschaft zwischen Deutschland und Frankreich 1815-heute“ am 29. September/1. Oktober 2016 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf stattfinden.

Le Comité franco-allemand des historiens est, depuis sa fondation en 1986, une association d’historiens français et allemands travaillant sur l’histoire de la France et de l’Allemagne aux XIXe et XXe siècles. Tous les deux ans, le Comité organise un colloque scientifique, alternativement en France et en Allemagne. Le prochain colloque se tiendra du 29 septembre au 1er octobre 2016 à l’université Heinrich Heine de Düsseldorf et aura pour thème « Le Rhin. Un espace partagé entre la France et l´Allemagne de 1815 à nos jours ».

Gefragt sind Beiträge, die sich in deutscher, französischer oder englischer Sprache mit einem Thema aus dem oben skizzierten Bereich beschäftigen. Vorschläge werden erbeten bis zum 30. November 2015 an :
Les propositions de communication, en allemand, en français ou en anglais, portant sur le domaine esquissé ci-dessus, sont à envoyer avant le 30 novembre 2015 à :

Prof. Dr. Guido Thiemeyer
Lehrstuhl für Neuere Geschichte
Heinrich-Heine-Universität
Universitätsstr. 1
40225 Düsseldorf
guido.thiemeyer[at]uni-duesseldorf.de

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competence_formations

Le concours pour le Prix de thèse 2016 du Comité franco-allemand des historiens est officiellement ouvert.
Il concerne les thèses qui ont été ou seront soutenues au cours de l’un des quatre semestres 2014 et 2015, avant le 31 décembre 2015. Les propositions doivent être faites par un membre de l’association, à l’exception des directeurs de la thèse.
Les dossiers (mémoire en deux exemplaires et rapport de soutenance) doivent être adressés avant le 31 janvier 2016 à notre Présidente, le Prof. Hélène Miard-Delacroix, à son adresse postale (Université Paris-Sorbonne, 108 boulevard Malesherbes, F-75017 Paris) et sous forme électronique à son adresse mail: helene.miard-delacroix [at] paris-sorbonne.fr

Das DGHK schreibt den Dissertationspreis 2016 aus.
Bewerbungen sind auf Vorschlag eines Mitglieds des Komitees (nicht die Betreuer) möglich für Doktorarbeiten, die während der letzten zwei Jahre 2014-2015 (Stichtag 31. 12. 2015) verteidigt worden sind.
Bewerbungsunterlagen (Arbeit in zwei Exemplaren und beide Gutachten bzw. rapport de soutenance) sind bis zum 31. Januar 2016 an die Präsidentin Frau Prof. Dr. Hélène Miard-Delacroix in postalischer und elektronischer Form zu schicken : Université Paris-Sorbonne, 108 boulevard Malesherbes, F-75017 Paris ; helene.miard-delacroix [at] paris-sorbonne.fr

competence_formationsLes lauréats / Die Preisträger  2008-2014
http://www.historikerkomitee.de/?page_id=287

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Le prix de thèse du Comité franco-allemand des historiens 2014 a été remis le 9 juin 2015 à Anna Karla pour son mémoire intitulé « Revolution als Zeitgeschichte. Die Collection des Memoires relatifs à la révolution française (1820-1830) zwischen Geschichtsmarkt, Ereigniserzählung und Restaurationskonsens ».
Le prix lui a été remis par la présidente du Comité, Hélène Miard-Delacroix, lors d’une cérémonie à l’Institut historique allemand de Paris.
 remisePrixcomite2014
De g. à d. Thomas Maissen, directeur de l’IHA, Anna Karla, Hélène Miard-Delacroix, présidente du CFAH
 
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affiche-coll-2014

Comme prévu, le 12e colloque du Comité s’est tenu à Grenoble du 23 au 25 octobre.

Vous en trouverez ici le rappel du programme et le résumé des communications
et ci-dessous quelques photos qui montrent une ambiance de travail chaleureuse et de plus, par un temps magnifique. Les actes seront publiés en 2015.

Cliquez sur les photos pour les voir en plus grand format

 

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Le 17 juin, le prix de thèse du Comité (décerné en octobre 2012) a été remis à Fabien Théofilakis, à l’Institut Goethe.

Nous avons tous été accueillis à l’Institut par son directeur, Joachim Umlauf.

La remise du prix de thèse a été faite par le Professeur Wilfried Loth, Président du Comité franco-allemand des historiens qui lui a également remis un chèque de 1500 € (500 € viendront en complément, comme convenu, pour aider à la publication en allemand de son livre Les prisonniers de guerre allemands. France, 1944-1949 paru aux Éditions Fayard il y a quelques jours.

Le Professeur Étienne François, Secrétaire général du Comité franco-allemand des historiens, a retracé le parcours du lauréat et a expliqué pourquoi le Comité n’avait pas hésité lors de son choix.

select6

select4Fabien Théofilakis
présentant le résultat de ses recherches et
remerciant l’ensemble de ceux qui y ont contribué
ou lui ont facilité le travail.
Iselect1Joachim Umlauf
accueillant ses invités
select2Wilfried Loth
remettant le prix au nom du Comité
select5 select3Étienne François
select7 La cérémonie s’est achevée par un « pot » de l’amitié offert par l’Institut Goethe.

 

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Le Goethe-Institut Paris et le Comité franco-allemand des historiens

ont l’honneur de vous inviter à une présentation du livre de

 Fabien Théofilakis

Les prisonniers de guerre allemands. France, 1944-1949

qui vient de paraître chez les Éditions Fayard.

 Date : Mardi le 17 juin 2014, à 18h00 (horaire modifié)

Lieu : Goethe-Institut Paris, 17 avenue d’Iéna

Le prix de thèse du Comité franco-allemand des historiens sera remis à l’auteur. 

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Intervenants :

Pr. Wilfried Loth, Président du Comité franco-allemand des historiens
Pr. Étienne François, Secrétaire général du Comité franco-allemand des historiens
Dr. Fabien Théofilakis, Centre Marc Bloch (Berlin)

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competence_formationsCinq thèses ont été pré-sélectionnées pour participer à la dernière phase d’attribution du prix.
En voici les titres, auteurs et résumés.
La thèse choisie sera annoncée lors de l’Assemblée générale du Comité qui aura lieu le jeudi 23 octobre à Grenoble.

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  • Anna Karla, Revolution als Zeitgeschichte. Memoiren der Französischen Revolution in der Restaurationszeit

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Thèse de doctorat d’histoire préparée sous la double direction de M. Wolfgang Hardtwig, professeur à l’Université Humboldt de Berlin et de M. Michael Werner, directeur de recherche au CNRS et Directeur d’études à l’EHESS, et soutenue le 15 mai 2013 à l’Université Humboldt.

L’étude retrace l’histoire de la Collection des Mémoires relatifs à la Révolution française. Lancée au printemps 1820 par la maison d’édition parisienne Baudouin Frères et poursuivie jusqu’en 1830, cette collection d’environ soixante tomes représente aujourd’hui encore un corpus de sources essentiel à l’histoire de la Révolution française. Porter un regard rétrospectif sur la Révolution à partir de la Restauration transforme la vision qu’on en a : sa constitution en tant qu’évènement majeur des XIXe et XXe siècles fut préparée en grande partie par les Mémoires des contemporains et par leurs éditions à grande échelle sous la Restauration. La publication de ces Mémoires marque le début d’une « histoire contemporaine » à la française.

  • Ute Engelen, Demokratisierung der betrieblichen Sozialpolitik? Das Volkswagenwerk in Wolfsburg und die Automobiles Peugeot in Sochaux 1944-1980

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Thèse de doctorat d’histoire préparée sous la double direction de M. Thomas Welskopp, professeur à l’Université de Bielefeld, et de M. Patrick Fridenson, directeur d’études à l’EHESS, et soutenue le 11 novembre 2011 à l’EHESS.

Der Vergleich der betrieblichen Sozialleistungen in den Hauptwerken von Volkswagen in Wolfsburg und Peugeot in Sochaux zeigt bei beiden Automobilherstellern trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen ähnliche Trends. Zunehmend zogen sich die Unternehmen aus der Leistungserbringung zurück, wie in der Unterstützung sozialer Angebote anderer Initiatoren und der Subsidiarität betrieblicher Leistungen deutlich wird. In einer Ausweitung des Empfängerkrieses, höheren Leistungen sowie ihrer Kodifizierung äußert sich die zunehmende Zugänglichkeit und Verlässlichkeit der Sozialleistungen. Durch Monetarisierung, Diversifizierung sowie Individualisierung von Sozialmaßnahmen wuchsen die Einflussmöglichkeiten der Beschäftigten. Mit Blick auf den inhaltlichen Wandel und die stärkere Aushandlung der Sozialleistungen kann man daher von ihrer Demokratisierung sprechen.

  • Michel Dubois, Génération politique. Engagement, politisation et mobilisation dans les organisations de jeunesse des partis politiques en RFA et en France (1966-1974)

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Thèse de doctorat d’histoire préparée sous la double direction de M. Jean-Paul Bled, professeur à l’Université Paris-Sorbonne (Paris IV), et de M. Andreas Wirsching, directeur de l’Institut für Zeitgeschichte à Munich, et soutenue le 27 juin 2012 à l’université d’Augsbourg.

Au cours de la décennie encadrant le tournant de 1968, la politisation des jeunes atteignit un seuil inconnu auparavant de demeuré inégalé depuis, liant entre elles les cohortes d’âge pour former une « génération politique » par excellence. L’expérience d’une politisation quasi quotidienne au sein de la jeunesse constitue le dénominateur commun de la « génération 68 », bien davantage qu’une participation variable, limitée, voir opposée aux différents mouvements. Construire l’histoire de « 68 » suppose donc de déplacer les centres d’intérêt historique vers les principaux cadres de cette politisation.  Faisant converger les modèles et les pratiques des partis politiques ouest-allemands et français, la mutation des organisations de jeunesse politique accéléra de manière décisive la démocratisation de la vie politique amorcée au lendemain de la Seconde Guerre mondiale, forçant les partis à s’adapter pour répondre au grand défi qui fut le leur tout au long du XXe siècle, celui de l’intégration des masses à la démocratie.

  • Elise Lanoë, La culture au service de la diplomatie? Les politiques culturelles extérieures de la RFA et de la France au Brésil (1961-73)

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Thèse de doctorat en études germaniques préparée sous la direction de M. Jérôme Vaillant, professeur à l’Université de Lille III, et soutenue le 21 mai 2012 à Lille.

Cette étude met en regard les politiques culturelles extérieures de la RFA et de la France entre 1961 et 1973 en direction du Brésil. À l’égard de la mise au service des grands enjeux des relations internationales, on note une analogie entre les cas allemand et français, la rivalité interallemande conduisant comme la rivalité franco-algérienne à l’instauration de politiques culturelles comparables dans leur combativité. Dans le contexte des Trente Glorieuses la culture se voit attribuer un rôle de soutien à l’économie : soutien plutôt accessoire côté allemand, soutien conçu comme fondamental côté français. Enfin, à la fin des années 1960, l’action des instituts culturels est soumise à un changement de paradigme : l’idée de réciprocité des échanges s’impose dans un contexte socioculturel européen marqué par le tiers-mondisme et les révoltes étudiantes. Alors que les Instituts Goethe tentent d’instaurer une action culturelle fondée sur le dialogue avec le public, la réciprocité des échanges et la subversion des limites posées par le régime militaire, les Alliances françaises et services culturels restent majoritairement dans une ligne de non-immixtion dans les affaires intérieures et continuent de pratiquer l’export culturel unilatéral.

  • Talia Bachir-Loopuyt,Une musique du monde faite en Allemagne? Les compétitions Créole et l’idéal d’une société plurielle dans l’Allemagne d’aujourd’hui

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Thèse de doctorat préparée sous la double direction de M. Wolfgang Kaschuba, professeur à l’Université Humboldt de Berlin et de M. Michael Werner, directeur de recherche au CNRS et Directeur d’études à l’EHESS, et soutenue le 28 janvier 2013 à l’EHESS.

Ce travail explore les relations entre création musicale, diversité culturelle et mondialisation dans l’Allemagne d’aujourd’hui en partant d’un cas : Créole, un cycle de compétitions qui donne lieu depuis 2006 à des festivals dans différentes villes d’Allemagne et à un prix récompensant trois ensembles de « musiques du monde d’Allemagne » (Weltmusik aus Deutschland, depuis 2010 : globale Musik aus Deutschland). Selon les textes des programmes, cette manifestation est censée illustrer les connexions émergeant entre divers cultures et genres musicaux présents en Allemagne. Lorsque l’on se penche sur le processus d’émergence de ce projet et les dynamiques de mobilisation des divers participants, il s’avère que le spectre des attentes est plus complexe et que ces événements, plutôt qu’illustrer une réalité univoque, fabriquent en des versions plurielles les musiques du monde d’Allemagne.

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„La condition féminine“: Deutschland und Frankreich im europäischen Vergleich, 19./20. Jh.

La condition féminine en France, en Allemagne et en Europe: Regards croisés, XIXe-XXe siècles

 Grenoble – 23. bis 25. Oktober 2014

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CFP bis zum 31. März

Die Gleichberechtigung von Mann und Frau gehört zu den Kernelementen der europäischen Identität. Nicht nur in Deutschland und Frankreich, so zeigen aktuelle Diskussionen, wird davon ausgegangen, dass dieser Anspruch im Ergebnis europäischer Entwicklungen grundsätzlich eingelöst wäre. Die Geschlechtergeschichte, die inzwischen zu den fest etablierten Feldern der Geschichts- und Kulturwissenschaften zählt, hat in zahlreichen Beiträgen zum Verständnis dieser Prozesse beigetragen, auf wichtige methodische Missverständnisse aufmerksam gemacht und Erweiterungen vorgeschlagen. Dennoch blieb der Fokus zahlreicher Untersuchungen auf einzelne Nationen beschränkt und von nationalen Rhetoriken geprägt. Auch in historiographischer Sicht scheint der Übergang von der Frauen- zur Geschlechtergeschichte eher die Idee von der „singularité française“ zu bestätigen. Aber die „condition féminine“, ihre Rahmenbedingungen, Wahrnehmungsmuster und Veränderungen sind, wie man in Abwandlung des Diktums von Françoise Collin sagen könnte, keine „nationale Spezialität, vergleichbar mit Wein und Käse“. (Collin 1995)

Angesichts dieses Befunds besteht das Anliegen der Tagung in der konsequenten Internationalisierung des Blicks auf die Entwicklung der „condition féminine“. Im Anschluss an die nach der Jahrtausendwende vorgeschlagenen deutsch-französischen Perspektiven (v. a. Schulz 2002) soll gefragt werden: Welche Faktoren prägen die Entwicklung im 19. und 20. Jahrhundert und führten zu langfristigen Veränderung oder Rückschlägen? Wie lassen sich Kriegs- und Friedenszeiten in die Periodisierung einordnen? Welche Rolle spielten beim Strukturwandel der 1970er Jahre nationalstaatliche Kontexte und transnationale Verflechtungen? Wie verhalten sich die Spielarten des Feminismus zur Ausprägung nationaler Politik-, Protest- und Liebeskulturen?

Ziel der Tagung ist es, eine integrierte Perspektive zu entwickeln, die sowohl die Rahmenbedingungen der „condition féminine“ auslotet als auch die Ebene der Vorstellungswelten ernst nimmt. Das inhaltlicheSpektrum ist deshalb offen gewählt. Möglich sind Themenvorschläge aus den Bereichen Politik, Jura und Wirtschaft als auch aus Kunst und Literatur.

Die Tagung findet vom 23. bis 25. Oktober 2014 in Grenoble statt (Institut d’Études Politiques /Maison des Sciences de l’Homme).
Reise- und Unterkunftskosten werden vom DFHK übernommen.
Die Publikation der Beiträge erfolgt in der Schriftenreihe des DFHK.

picto_1 Bitte schicken Sie Ihre Exposés (maximal 500 Wörter)  in deutscher oder französischer Sprache zusammen mit einem kurzen CV bis zum  31. März 2014 an: Etienne François (etienne.francois@fu-berlin.de)/Anne Kwaschik (a.kwaschik@fu-berlin.de).

Das Kolloquium ist einer vergleichenden bzw. beziehungsgeschichtlichen Perspektive verpflichtet. Besonders erwünscht sind gemeinsame Vorschläge von deutsch-französischen Tandems. Papiere, die sich ausschließlich an einem nationalstaatlichen Referenzrahmen orientieren, können nicht prioritär berücksichtigt werden.

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L’égalité entre femmes et hommes constitue de nos jours une valeur fondamentale de l’identité européenne ainsi qu’un droit universel. En Allemagne, en France et ailleurs, cette égalité, elle-même issue d’une longue histoire, est considérée comme un acquis irrévocable (même si réalisation concrète laisse souvent à désirer). Le développement des études de genre, devenues elles-mêmes un domaine établi de la recherche dans les sciences de l’homme et de la société, a permis de mieux comprendre cette évolution, a attiré l’attention sur d’importants malentendus méthodologiques et a élargi les perspectives. En dépit de ces avancées, un grand nombre d’études portant sur ces thématiques restent cantonnées à un seul pays, tandis que persistent des différences d’approche et de discours d’un pays à l’autre. Historiographiquement parlant, le passage de l’histoire des femmes à l’histoire du genre n’a-t-il pas semblé confirmer l’idée d’une « singularité française » ? Pourtant la « condition féminine », dans ses structures et déterminations comme dans ses perceptions et transformations, est, pour reprendre en l’adaptant l’expression de Françoise Collin, « tout le contraire d’une spécificité nationale, bien différente en cela du vin ou du fromage ».

Partant de ce constat, le prochain colloque du comité franco-allemand des historiens se propose de contribuer à une internationalisation du regard porté sur la « condition féminine ». Il portera sur les questions suivantes : quels sont les facteurs qui ont marqué les évolutions des XIXe et XXe siècles et sont responsables des transformations de la « condition féminine » en France, en Allemagne et en Europe, avec leurs avancées et leurs reculs ? Quelle est dans ce contexte général la place spécifique des temps de guerre et des temps de paix ? Quel a été le rôle respectif des spécificités nationales et des tendances de fond transnationales ? En quoi les modalités spécifiques d’expression et d’articulation du féminisme ont-elles marqué les différences nationales en matière politique, sociale, culturelle ou affective ?

L’objectif du colloque est d’aider à développer une perspective englobante qui prenne en compte aussi bien les conditions structurelles de la « condition féminine » que les pratiques et les représentations. Il se conçoit de ce fait comme un colloque ouvert et fera place à des contributions relevant tout autant de l’histoire politique, juridique ou économique que de l’histoire de la littérature et des arts.

Le colloque aura lieu du 23 au 25 octobre 2014. Il se tiendra à l’Institut d’Etudes Politiques et à la Maison des Sciences de l’Homme de Grenoble. Les frais de transport et d’hébergement des intervenants seront pris en charge par le comité franco-allemand. Les actes du colloque seront publiés ultérieurement dans la série des publications du comité.

Les personnes désireuses de présenter une communication au colloque sont priées d’envoyer le titre de leur intervention, un bref résumé (500 mots au maximum) ainsi qu’un CV succinct avant le 31 mars à Anne Kwaschik (a.kwaschik@fu-berlin.de) et Etienne François (etienne.francois@fu-berlin.de).

Le colloque relevant de l’histoire comparée, de l’histoire des transferts et de l’histoire croisée, la préférence sera donc accordée à des propositions allant dans le sens de ces approches. Des communications comparées proposées par un tandem franco-allemand seront également les bienvenues. Sans être écartées d’emblée, les propositions s’inscrivant dans cadre uniquement national ne seront cependant pas considérées comme prioritaires.

Dr. Françoise Berger (IEP Grenoble); Prof. Dr. Etienne François (FU Berlin), Prof. Dr. Wilfried Loth (Universität Essen-Duisburg); Prof. Dr. Anne Kwaschik (FU Berlin); Prof. Dr. Guido Thiemeyer (Universität Düsseldorf); Prof. Dr. Jérôme Vaillant (Lille III)

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Bewerbung/candidature

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Le concours pour le Prix de thèse 2014 du Comité franco-allemand des historiens est officiellement ouvert.

Il concerne les thèses qui ont été ou seront soutenues au cours de l’un des quatre semestres 2012 et 2013 avant le 31 décembre 2013, en histoire contemporaine, germanistique ou romanistique et qui, par leur dimension franco-allemande, entrent dans le champ de compétence du Comité. L’Assemblée générale du Comité a décidé d’affecter à ce prix la somme de 2 000 euros, dont 500 euros destinés à sa valorisation.

Les candidats (es) peuvent, soit être proposés directement par l’un des membres du Comité franco-allemand de recherches, soit se présenter spontanément, à condition d’être patronnés, en forme d’une lettre d’accompagnement, par l’un des membres du Comité. Ce membre n’est pas nécessairement le directeur de thèse.

Les dossiers de candidature doivent comporter :
– un acte de candidature ;
– une lettre de l’un des membres du Comité, proposant la candidature et exposant les raisons scientifiques qui la justifient ;
–  un curriculum vitae et un résumé de thèse de 2 500 signes maximum rédigés par le ou la candidat (e) ;
– la thèse en deux exemplaires et en version papier, pour transmission aux deux rapporteurs, l’un français et l’autre allemand, membres du Comité auxquels le Bureau confiera l’examen du travail;
– le rapport de soutenance (pour les thèses françaises) ou l’avis du directeur de thèse (pour les thèses allemandes).

Les dossiers doivent être adressés avant le 31 décembre 2013, par courrier postal, à notre Président :

Prof. Dr. Dr. h.c. Wilfried Loth
Universität Duisburg-Essen
Historisches Institut
45117 Essen / Germany

et les premières propositions de candidature sous forme électronique sont à envoyer à son adresse mail:
wilfried.loth[at]uni-duisburg-essen.de

Les candidats (es) seront informés du résultat du concours, sachant que la décision finale, après réception des rapports, établissement de la liste des dossiers retenus, classement des candidatures et propositions du Bureau, relève de l’Assemblée générale du Comité. Celle-ci se tiendra à l’automne 2014.

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Neuerscheinung

Michael Schmiedel, « Sous cette pluie de fer ». Luftkrieg und Gesellschaft in Frankreich 1940–1944, Band 9, Schriftenreihe des Deutsch-Französischen Historikerkomitee, Franz Steiner V., 2013.360 S.
Kartoniert – ISBN 978-3-515-10247-6

Schmiedel_pluie-ferDer Luftkrieg gehörte auch in Frankreich zu den einschneidenden gesellschaftlichen Erfahrungen während des Zweiten Weltkriegs. Michael Schmiedel beleuchtet seine sozialen und politischen Auswirkungen, die bisher in der Geschichtsschreibung weitgehend vernachlässigt wurden. Er zeigt, wie der durch die deutsche Besatzung ohnehin in seiner Handlungsfähigkeit eingeschränkte französische Staat durch die Bombardierungen noch weiter unter Druck geriet. Die Bombardements, denen das Vichy-Regime nichts Wirkungsvolles entgegenzusetzen hatte, trugen entscheidend zum Vertrauensverlust der Bevölkerung gegenüber dem Regime und der deutschen Besatzung bei. Zudem verschärften die Luftangriffe die sozialen Konflikte und waren selbst Auslöser von hoch emotionalisierten Auseinandersetzungen. Den ambivalenten Umgang mit den Folgen des Luftkriegs in Frankreich zeigt nicht zuletzt der Blick auf die Erinnerungskultur in den Jahren nach 1945. Die Opfer des Luftkriegs wurden dabei lange Zeit an den Rand gedrängt.

Schriftenreihe des Deutsch-Französischen Historikerkomitee

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Le Comité franco-allemand des historiens a décerné son prix de thèse 2012 lors de sa dernière assemblée générale (octobre 2012 – Berlin). Le bureau avait a dû choisir entre 7 thèses présélectionnées par les membres, toutes de très grande qualité.

Bei seiner letzten Hauptversammlung (Oktober 2012 – Berlin) hat das Deutsch-Französische Historikerkomitee seinen Dissertationpreis 2012 verliehen. Das Komitee musste zwischen sieben in die Vorauswahl gelangten Forschungsarbeiten auswählen, welche allesamt höchsten Ansprüchen genügten.

Le lauréat est Fabien Théofilakis, pour sa thèse :
Der Laureat ist Fabien Théofilakis für seine Doktorarbeit:

Les prisonniers de guerre allemands en mains françaises (1944-1949) : Captivité en France, rapatriement en Allemagne/
Die deutschen Kriegsgefangenen in französischer Hand (1944-1949) : Gefangenschaft in Frankreich, Repatriierung nach Deutschland

Thèse en cotutelle entre l’Université de Paris Ouest et l’Université de Augsbourg, sous la co-direction de Mme la professeur Annette Becker, MM. les professeurs Henry Rousso et Andreas Wirsching.
Jury : Mmes les professeurs Sarah Fishman, Silvia Serena Tschopp,
MM. les professeurs Philippe Buton, Bernd Wegner
Thèse soutenue publiquement le 7 décembre 2010.

La remise du prix sera l’occasion pour F. Théofilakis de présenter son travail. La date n’est pas encore fixée, mais cette cérémonie se tiendra très probablement à Berlin.
Dem Gewinner F. Théofilakis wird die Auszeichnung die Gelegenheit bieten, seine Arbeit vorzustellen. Das genaue Datum ist noch offen, doch die Verleihungszeremonie wird wahrscheinlich in Berlin stattfinden.

 

Fabien Theofilakis a été l’invité de France Culture (24 octobre 2012).
Vous pouvez écouter cette émission ici: Les prisonniers de guerre

ou directement sur le lecteur intégré :

 

S’il n’a pas encore publié sa thèse (ce que le prix du Comité devrait favoriser), Fabien Théofilakis vient de diriger – en coopération avec Anne-Marie Pathé – un ouvrage collectif qui va paraître en novembre : La captivité de guerre au XXe siècle : des archives, des histoires, des mémoires, Armand Colin, 2012. Nous y reviendrons bientôt.

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Vient de paraître
Neuerscheinung

Jean-François Eck (Hrsg.), Dietmar Hüser (Hrsg.)

Deutschland und Frankreich in der Globalisierung im 19. und 20. Jahrhundert / L’Allemagne, la France et la mondialisation aux XIXe et XXe siècles,
Schriftenreihe des Deutsch-Französischen Historikerkomitees, Band 8, Steiner Verlag, 2012, 213 S

Table des matières / Inhaltsverzeichnis

Die Globalisierung ist ein Thema, das seit einigen Jahren eine prominente Stelle innerhalb der sozial- und geschichtswissenschaftlichen Forschung einnimmt. Für die deutsche wie auch die französische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts hat sie eine besondere Relevanz, die sich vor allem während der Beschleunigungsperioden zeigt, d.h. zwischen 1860 und 1914 und seit den 1970er Jahren. Hier liegen sowohl die spezifische Rolle, die Frankreich und Deutschland gespielt haben, als auch die Hindernisse, die den Globalisierungswellen entgegenstanden, und die Reaktionen, die sie hervorriefen, offen zutage. Vor diesem Hintergrund verknüpfen die Beiträge dieses Bandes die nationalgeschichtliche Dimension mit transfergeschichtlichen, transnationalen und globalen Fragestellungen im Sinne einer « Verflechtungs- und Beziehungsgeschichte ». Im Fokus stehen dabei drei Themenblöcke: die wirtschaftlichen Aspekte der Globalisierung, Gesellschaften in der Globalisierung, Globalisierung und internationale Beziehungen.

La mondialisation est un sujet qui a pris une place croissante dans la recherche en sciences sociales, tout spécialement en histoire, depuis quelques années. Son étude intéresse particulièrement la France et l’Allemagne à l’époque contemporaine. Elle montre, dans un cas concret, les aspects pris par un phénomène aux dimensions multiples, notamment durant les deux grandes périodes de son accélération : les années 1860–1914 d’une part, 1970–2000 d’autre part. Elle permet de multiplier les études comparatives, portant sur le rôle spécifique joué par les deux pays dans le processus, mais aussi sur les réactions qu’il a suscitées et les obstacles auxquels il s’est heurté. Dans tout ceci, l’histoire nationale s’entrecroise sans cesse avec celle des échanges, des transferts, des interconnexions et les problématiques des historiens des deux pays à l’époque contemporaine rencontrent souvent celles des spécialistes d’autres périodes et d’autres aires géographiques. Le Comité franco-allemand de recherches a organisé sur ce thème un colloque dont ce volume rassemble les actes. Les contributions sont regroupées en trois grandes rubriques consacrées à la mondialisation et les forces économiques, puis aux sociétés dans la mondialisation, enfin aux rapports entre mondialisation et relations internationales.

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Syndicats et comportement ouvrier en France et en Allemagne 1890-1990

Gewerkschaften, Arbeiterwelt und Arbeiterkultur  in  Frankreich und in Deutschland von 1890 bis 1990

 

 Friedrich Ebert Stiftung, Hiroshimastrasse 17, 10785   Berlin

5-6 octobre 2012 │5.-6. Oktober 2012


 Vous trouverez ici le programme détaillé en version bilingue

Organisateurs du colloque │Organisatoren der Tagung

 Prof. Dr. Jean-François Eck (Université Charles de Gaulle – Lille III)
Prof. Dr. Etienne François (Freie Universität Berlin)
Prof. Dr. Dietmar Hüser (Universität Kassel)
Prof. Dr. Reiner Marcowitz (Université de Lorraine)
Prof. Dr. Guido Thiemeyer (Université de Cergy-Pontoise)
Prof. Dr. Jérôme Vaillant (Université Charles de Gaulle – Lille III)

Le colloque a bénéficié du soutien financier de│Die Tagung wird finanziellel gefördert durch:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Deutsch-Französische Hochschule / Université Franco-Allemande
Friedrich-Ebert Stiftung
Hans-Böckler Stiftung

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Ces informations ont déjà été transmises aux membres par lettre circulaire.
Diese Informationen wurden schon den Mitgliedern per Rundschreiben weitergeleitet.


“Gewerkschaften, Arbeitswelt und Arbeiterkultur in Frankreich und in Deutschland von 1890 bis 1990”
« Syndicats et comportement ouvrier en France et en Allemagne 1890-1990 »

Freitag, den 5. Oktober –  Samstag, den 6. Oktober – Berlin
vendredi 5 au samedi 6 octobre 2012 – Berlin

Konferenzsaal der Friedrich Ebert Stiftung
Berlin, Hiroshimastrasse 17 (neben dem Tiergarten)