Comité franco-allemand des historiens

Le 5e prix de thèse du Comité a été décerné, lors de l'AG du 30 septembre 2016,
à Marion Aballéa pour sa thèse: „Un exercice de diplomatie chez l’ennemi : l’ambassade de France à Berlin 1871-1933“

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Archives mensuelles : janvier 2014

Buchankündigung

Wilfried Loth, Europas Einigung. Eine unvollendete Geschichte, Campus-Verlag, Frankfurt/Main – New York 2014, 512 Seiten, 39,90 €  – ISBN: 978-3-593-50077-5

Zum Inhalt

loth 5.inddDas Buch handelt von der Entstehung und Entwicklung der Europäischen Union, von der Lancierung des Schuman-Plans im Jahr 1950 bis zur Euro-Krise unserer Tage. Nachdem die archivgestützte historische Erforschung des europäischen Integrationsprozesses in den letzten beiden Jahrzehnten einen gewaltigen Aufschwung genommen hat, wird hier zum ersten Mal der Versuch unternommen, die Erträge dieser Forschungen im Zusammenhang zu sehen und sie bis zur Gegenwart fortzuschreiben. Durch die Integration der verschiedenen Forschungsperspektiven entsteht ein Gesamtbild, das die „forces profondes“ des Integrationsprozesses deutlich macht und sich damit von den bislang dominierenden, jeweils gegenwartsbezogenen Perspektiven der politikwissenschaftlichen und völkerrechtlichen Forschungen unterscheidet. Dem Leser wird verständlich gemacht, wie die EU zu ihrem heutigen Erscheinungsbild gekommen ist, wie sie funktioniert und welche Alternativen es bei ihrer weiteren Entwicklung gibt.

Die Europäische Union erscheint in dieser Darstellung als das Ergebnis der Bemühungen, die demokratische Ordnung in Europa unter den Bedingungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts (und darüber hinaus) zu sichern. Vier unterschiedliche, aber eng miteinander verflochtene Motivationskomplexe wirken dabei mit: das Streben nach Friedenssicherung zumindest unter den europäischen Staaten, das Bemühen um eine Einbindung der potentiellen Hegemonialmacht Deutschland, die Sorge um europäische Selbstbehauptung gegenüber der Weltmacht USA und in der Zeit des Kalten Krieges auch gegenüber der Weltmacht Sowjetunion, schließlich die Suche nach Wirtschaftsräumen, die ein produktives Wachstum unter den Bedingungen weltwirtschaftlicher Konkurrenz ermöglichten. Diese vier Motivationskomplexe wurden nicht immer gleich stark empfunden und sie kamen in der Umsetzung in konkrete Regelungen auch nicht absolut zur Deckung. Daher gestaltete sich der europäische Integrationsprozess von Anfang an äußerst schwierig, und es bedurfte eines hohen Maßes an Staatskunst, ihn über Hindernisse voranzubringen. Gleichwohl hat er die Staaten und Gesellschaften, die daran beteiligt waren, in einem Maße verändert, das ein Ausscheiden einzelner Mitglieder aus der Union höchst schwierig und damit unwahrscheinlich erscheinen lässt. Die Europäische Union ist zu einer Schicksalsgemeinschaft geworden, die weiterer Gestaltung bedarf.

Das Buch dient damit der Orientierung in der gegenwärtigen Krisensituation der Europäischen Union. Es sucht die komplexen Entscheidungsprozesse in der europäischen Integrationsgeschichte verständlich zu machen, indem es sich auf die jeweils maßgeblichen Akteure, ihre Motive und die erreichten Kompromisse konzentriert. Dadurch werden die komplexen Regelungen auf europäischer Ebene einsichtig; es wird aber auch ihr Reformpotential sichtbar. Gleichzeitig werden Leistungen, Grenzen und Versagen der unterschiedlichen Akteure benannt.  Bei der Fülle der Entwicklungen und Entscheidungen in über 60 Jahren kann dies nur in knapper Konzentration auf das Wesentliche geschehen. Es wird aber versucht, durch die Schilderung von Entscheidungssituationen, markante Quellenzitate und bezeichnende Anekdoten ein hohes Maß an Anschaulichkeit zu gewinnen.

Zum Autor

Prof. Dr. Dr. h.c. Wilfried Loth ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Duisburg-Essen.  Als langjähriger Vorsitzender der Historiker-Verbindungsgruppe bei der Europäischen Kommission und Präsident des Deutsch-Französischen Historikerkomitees ist er einer besten Kenner der Geschichte der Europäischen Integration.

Link zur Verlagsankündigung

URGENT (31 janvier) – A faire circuler auprès de vos étudiants

DEUTSCH–FRANZÖSISCHER ZUKUNFTSDIALOG/
DIALOGUE D’AVENIR FRANCO–ALLEMAND 2014

Kurzvorstellung Projekt

Die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und das Institut français des relations internationales (Ifri) haben im Jahr 2007 den »Deutsch-französischen Zukunftsdialog« zur Förderung junger Nachwuchsführungskräfte ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt des Projekts, das in Zusammenarbeit und mit Förderung der Robert Bosch Stiftung durchgeführt wird, steht der Aufbau eines deutsch-französischen Netzwerks aus Berufseinsteigern und Doktoranden, die einen besonderen Bezug zum Nachbarland haben.

Le projet en bref

La Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) et l’Institut français des relations internationales (Ifri) ont lancé le Dialogue d’avenir franco-allemand en 2007 afin d’encourager les jeunes cadres prometteurs. La volonté d’établir un réseau franco-allemand composé de jeunes actifs et doctorants qui ont développé, au cours de leur activité professionnelle ou de leurs études, un intérêt particulier pour le pays partenaire, constitue le cœur de cette initiative, soutenue par la Fondation Robert Bosch.

Bewerbung
– Zielgruppe: deutsche und französische Nachwuchsführungskräfte und Doktoranden der Sozial-, Wirtschafts-, Geistes-, Rechts-, Natur- oder Ingenieurswissenschaften
– Voraussetzungen: nachgewiesenes Interesse an den dt.-frz. Beziehungen und an Themen der Außen-, Europa-, Innen- oder Wirtschaftspolitik; sehr gute Kenntnisse der jeweils anderen Sprache; Interesse am Erarbeiten eines Essays in deutsch-französischen
Arbeitsgruppen; Bereitschaft zum Engagement im Ehemaligen-Netzwerk sowie zur Teilnahme an jahrgangsübergreifenden Treffen
– Bewerbungsunterlagen (per Email): Bewerbungsdeckblatt (Anlage zur Ausschreibung), einseitiges Motivationsschreiben, Lebenslauf,
wichtigste Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse

– Bewerbungsschluss: 31. Januar 2014

Kontakt
Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik
Katrin Sold
Programm Frankreich/deutsch-französische Beziehungen
Rauchstraße 18 – 10787 Berlin
Tel. +49 (0)30 25 42 31-79
zukunftsdialog@dgap.org
www.zukunftsdialog.eu

Candidature:

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– Public visé : jeunes cadres et doctorants en sciences sociales et humaines, économie, droit, sciences exactes de France et d’Allemagne (n.b. Les étudiants de sciences Po en M2 peuvent candidater)

– Conditions d’admission : vif intérêt pour la relation franco-allemande et les questions de politique étrangère, européenne, intérieure et économique ; excellente maîtrise de la langue du partenaire ; disposition à participer à la rédaction d’un essai en binôme franco-allemand et à s’engager dans le réseau des Anciens.

– Dossier de candidature (à envoyer par email) : formulaire de candidature (Bewerbungsdeckblatt), lettre de motivation d’une page, CV, copies des principaux diplômes, certificats, attestations de stage ou de travail

– Date limite de dépôt des dossiers : 31 janvier 2014

Program

 Voraussetzung für die Aufnahme in den Jahrgang 2014 ist die Bereitschaft zur Teilnahme an drei Seminaren:
– Seminar I: 4.-6. April 2014 (Metz/Verdun)
– Seminar II: 20.-22. Juni 2014 (München)
– Seminar III: 15.-19. Oktober 2014 (Italien)
Im Mittelpunkt der Seminare stehen inhaltliche Diskussionen zu aktuellen Fragen der deutschfranzösischen Beziehungen und der europäischen Politik im Austausch mit Experten aus Wissenschaft und Praxis. Ein Treffen mit ehemaligen Programmteilnehmern im Anschluss an das zweite Seminar sowie Diskussionsrunden und gemeinsame Aktivitäten mit italienischen Teilnehmern während des dritten Seminars ergänzen das Programm. Die Essays der deutschen und französischen Teilnehmer werden im Frühjahr 2015 veröffentlicht.

Les participants de la promotion 2014 devront impérativement participer aux trois séminaires :
– Séminaire I : 4-6 avril 2014 (Metz/Verdun)
– Séminaire II : 20-22 juin 2014 (Munich)
– Séminaire III : 15-19 octobre 2014 (Italie)
Les séminaires sont consacrés aux questions d’actualité liées à la relation franco-allemande et aux politiques européennes, débattues avec des experts. Lors du deuxième séminaire est prévue une rencontre avec des Anciens du programme. Le troisième séminaire est l’occasion d’échanger avec des participants italiens lors de tables rondes et d’activités de groupe. Les « essais » des participants français et allemands paraîtront début 2015.

Contact:
Institut français des relations internationales (Ifri)
Nele Katharina Wissmann
Comité d’études des relations francoallemandes (Cerfa)
27 rue de la Procession 75015 Paris
Tel. +33 (0)1 40 61 60 19
wissmann.cerfa@ifri.org
www.dialogue-avenir.eu

à lire dans la revue Trajectoires  (la revue des jeunes chercheurs du CIERA)

Bourses de courte durée à l´intention de doctorants et de chercheurs

Durée de la bourse : 3 mois maximum

Date limite : Les candidatures peuvent être déposées tout au long de l’année, au moins 3 mois avant le début souhaité du séjour.

date limite de dépôt de dossier pour un séjour débutant dans la période :
1er décembre 2013: 1er janvier au 31 mars 2014
15 janvier 2014: 1er avril au 30 juin 2014
15 mars 2014: 1er juillet au 30 septembre 2014
15 juin 2014: 1er octobre au 31 décembre 2014*

* Les séjours de recherche doivent impérativement se dérouler dans leur intégralité au cours de l’année 2014

But de la bourse :
Le Centre Marc Bloch attribuera cette année des bourses afin de soutenir la rédaction de thèse ou d’un projet de recherche en sciences humaines et sociales. Ces bourses soutiendront des projets des chercheurs en priorité non-résidents à Berlin, contribuant aux différents champs de recherche présents au Centre et qui travailleront en coopération étroite avec les groupes de travail correspondants. Elles peuvent financer des séjours de recherche en archives ou de recherche sur le terrain mais aussi des séjours de rédaction, d’organisation d’une manifestation ou de mise en œuvre de projets de projet de recherche au sein d´un groupe de travail du CMB.
Cet appel d’offre s’adresse à tout niveau du doctorant au chercheur et enseignant-chercheur confirmé et de toutes nationalités. Le versement de la bourse est lié à une obligation de résidence à Berlin.

Montant de la bourse
1200 € par mois

Dossier de candidature
Le dossier de candidature doit être adressé par mail sous forme d’un document électronique unique en format PDF, intitulé « Bourse de courte durée – votre nom », à l’adresse suivante bewerbung@cmb.hu-berlin.de. Les dossiers de candidature incomplets ou ne correspondant pas à la description ci-dessus ne seront pas prises en compte.

Les candidatures doivent être rédigées en français ou en allemand. Elles comprendront :
– une lettre de motivation explicitant les raisons du séjour, les contacts déjà existants avec les groupes de travail du CMB ainsi que les dates de séjour souhaitées
– un CV (précisant des connaissances en langue, surtout en allemand et en français)
– un exposé du projet de recherche (max. 10 pages)
– pour les doctorants : une lettre de recommandation du directeur de thèse
– une copie de l´inscription en thèse

Pour plus d´informations sur le Centre Marc Bloch et ses activités, voir le site web du CMB: http://www.cmb.hu-berlin.de.

Pour vos agendas…

14/02/2014 – 09:00 – 17:30

Journée d’étude organisée par Silvio Marcus de Souza Correa, avec l’Institut d’Études Avancées de Paris

Depuis quelques années le passé colonial de l’Allemagne est interpellé par une nouvelle génération d’historiens, anthropologues et germanistes, notamment de l’Allemagne mais aussi d’ailleurs.

Animée par plusieurs chercheurs français et étrangers cette journée d’étude envisage une discussion porteuse autour du colonialisme allemand en Afrique. Cette rencontre permettra de lancer un regard croisé sur une histoire coloniale méconnue en France et de poser quelques jalons pour une recherche en histoire du colonialisme allemand vue d’ailleurs.

adresse: Institut d’études avancées de Paris

17 Quai d’Anjou 75004 Paris   – Tél. + 33 (0)1 56 81 00 52

information@paris-iea.fr

plan d’accès 

Une publication susceptible d’intéresser nos membres:

Christine de Gemeaux publie en codirection avec Amaury Lorin:

L’Europe coloniale & le grand tournant de la Conférence de Berlin (1884-1885),
Paris, Le Manuscrit – Recherche Université,  coll. « Carrefours d’Empires », 2013, 427 p.
ISBN 9782304042207

Organisée par le chancelier allemand Otto von Bismarck, la Conférence de Berlin se tient du 15 novembre 1884 au 26 février 1885.
Elle précise pour l’Afrique les conditions de la colonisation entre les différentes nations européennes : l’Allemagne, la Grande-Bretagne, la France, la Belgique, les Pays-Bas, l’Espagne, le Portugal et l’Italie. L’ère coloniale connaît alors sa plus forte expansion jusqu’au déclenchement de la Première Guerre mondiale. Dans quelle mesure s’agit-il d’un tournant historique dans les relations entre l’Europe et l’Afrique et, plus largement, ses Autres ? Les années 1880 marquent-elles de ce fait une rupture ou bien la Conférence est-elle un élément de continuité de l’espace-temps arrivant à son terme avec les événements de 1914 ?
Une perspective comparatiste et pluridisciplinaire inédite permet de mettre en lumière les convergences et les divergences apparaissant dans les motivations, les discours et les critiques alors exprimés par les principaux pays participants et les échos qu’ils rencontrent outre-mer : un regard essentiel pour mieux appréhender l’un des événements les plus marquants de l’histoire du monde à la fin du XIXe siècle et qui n’en finit pas d’interroger l’actualité.

« Vers une République européenne? »

Table ronde
avec Stephan Martens, Barbara Kunz, Pascal Kauffmann, Henrik Uterwedde, Christophe Lucet, Carlos Alves, Céline
Caro, François-Vivien Guiot, Olivier Dubos.

Académie franco-allemande des relations internationales de Bordeaux (AFA)
en partenariat avec le Goethe Institut, la Ville de Bordeaux, Sciences Po Bordeaux,
le CRDEI de Bordeaux 4 et la Fondation Genshagen Berlin/Brandebourg

La construction européenne est en crise et le fossé qui sépare l’Europe des gouvernements et l’Europe des peuples ne cesse de se creuser. Comment les réconcilier? En replaçant au centre de la réflexion politique la notion de « res publica » (bien commun)? L’idée de « République européenne » peut-elle être une réponse aux principaux défis de la mondialisation, comme le risque écologique, l’essor d’un libéralisme débridé ou la multiplication des conflits géoculturels? »

Programme de la journée

10h00: accueil café et mots de bienvenue par Gertrud de Blay et Stephan Martens

10h30: « La République européenne: quelle Union politique? »
Avec Stephan Martens (Professeur des Universités, Recteur de l’académie de la Guadeloupe,) et Barbara Kunz (Chargée de projet à la Fondation Genshagen Berlin/Brandebourg)

11h30: « Le gouvernement économique dans la République européenne »
Avec Pascal Kauffmann (Professeur d’économie à l’Université Montesquieu Bordeaux) et Henrik Uterwedde (Directeur adjoint de l’Institut franco-allemand de Ludwigsbourg)

Modération: Christophe Lucet (Sud Ouest)

12h30 : Pause déjeuner

14h30: « La question environnementale dans la Res Publica »
Avec Carlos Alves (Maître de conférences en droit européen à l’Université Montesquieu Bordzaux) et Céline Caro (Directrice du programme Europe à la Fondation Konrad Adenauer Berlin)

15h30: « L’Allemagne et la France dans une République européenne: quel enjeux constitutionnels? »
Avec François-Vivien Guiot (Doctorant en droit européen à l’Université Montesquieu Bordeaux) et un juriste allemand (s.r.)

Modération: Olivier Dubos (Professeur de droit européen à l’Université Montesquieu Bordeaux)

17h00: Fin

19h00: Réception à l’Hôtel de Ville de Bordeaux

Donnerstag, 9. Januar 2014, im DHIP
18 h

Vortrag von Axel Schildt, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg,
im Rahmen der Vortragsreihe »Les jeudis de l’actualité historiographique« zur politischen Kommunikation im 20. Jahrhundert
Kommentar: Rainer Hudemann, Universität Paris-Sorbonne

Conférences avec interprétation simultanée franco-allemande
Renseignements et inscriptions sur event@dhi-paris.fr

 

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